Nachhaltigkeit in der Energieversorgung – Nachhaltigkeit beim Bürgerengagement

(Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gemeinsame Presse-Mitteilung der AZUR Solar GmbH und dem REFI)

AZUR Solar GmbH spendet Solaranlage für die Realschule Isny

Die AZUR Solar GmbH unterstützt eine ehrgeizige Initiative auf Basis des Konzepts von Prof. Klaus Pfeilsticker (Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg): Dabei geht es darum, bis 2050 die Energieversorgung der Stadt Isny in der Heimatregion von AZUR Solar auf nachhaltige und erneuerbare Energien umzustellen. Inititalzündung hierfür war der 1. Isnyer Energiegipfel vor einem Jahr. „Hier geht es darum, einen übergeordneten Werteanspruch ganz praktisch vor Ort umzusetzen“, meinte Bernd Sauter damals, der Geschäftsführer von AZUR Solar GmbH aus Wangen im Allgäu. Knapp ein Drittel der Stromversorgung soll nach Pfeilstickers Konzept durch Photovoltaik gewonnen werden.

Die Nachhaltigkeit dieser Bürgerbewegung konnte nun bei der Fortsetzungsveranstaltung am vergangenen Samstag (28.) erlebt werden: Dem 2. Isnyer Energiegipfel im dortigen Stephanuswerk – einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Seit letztem Jahr ist vieles an Diskussionen, Besichtigungen, Planungen, der Beteiligung der regionalen Wirtschaft sowie Projekten im Bereich der regenerativen Energien in und um Isny geschehen und zeigt nun konkrete Ergebnisse. Wie Bernd Sauter auf dem diesjährigen Energiegipfel übereinstimmend mit Hellen Maus und weiteren Aktiven des Isnyer Energiegipfels meinte, „ist es auf dem Weg zur Energiewende sehr bedeutend, die Menschen vor Ort und aus der Region mitzunehmen und dahingehend zu überzeugen, dass die Umgestaltung der Energieversorgung weltweit nicht nur ein Thema der Politiker und der Energieversorger ist, sondern ein Thema jedes Einzelnen. Der bewusstere Umgang mit der Energie im persönlichen Umfeld ist genauso ausschlaggebend für eine Umgestaltung wie die konzeptionelle und strukturelle Veränderung der Energieproduktion und -versorgung. Dies alles kann nicht von heute auf morgen geschehen – es stellt eine große gesellschaftliche Aufgabe an alle Generationen – Die junge Generation von heute ist die wertschöpfende Generation von morgen“.

Realschule mit Solaranlage und Wechselrichter aus der Region

Deshalb engagiert sich AZUR Solar regelmäßig bei Projekten, die dazu dienen, die Schüler von heute zu einem stärkeren Energiebewusstsein zu führen und bereits mit den Techniken der Photovoltaik vertraut zu machen. Zum 2. Isnyer Energiegipfel spendete AZUR Solar der Realschule Isny eine Photovoltaik-Anlage mit ca. 5 KW (enstpricht ca. 35m² Solar-Fläche). Die Realschule verpflichtet sich ihrerseits, die Überschussbeträge der Anlage in die Finanzierung von Unterrichtsmitteln, Fortbildungen und Projekten im Bereich Klimaschutz und Regenerative Energien zu investieren, damit die Schüler fortwährend in Kontakt mit diesem Thema bleiben und sich weiterbilden können. Freudestrahlend nahm die Realschulrektorin Frau Wolf den symbolischen „Solarscheck“ von Carsten Walser, AZUR Solar, entgegen.

Carsten Walser von AZUR Solar mit Frau Rektorin Wolf am Pult.

Carsten Walser von AZUR Solar mit Frau Rektorin Wolf am Pult.

Diese Freude kann gesteigert werden durch Stiftung des notwendigen Wechselrichters durch Diehl AKO aus Wangen. Mit dem bekannten Markenhersteller aus der Hausgeräteindustrie arbeitet AZUR Solar eng zusammen. Im Bereich “Alternative Energien” werden dort Wechselrichter entwickelt, produziert und vertrieben, die ein wichtiges Element des AZUR Solar-Portfolios darstellen.

Bürgermeister freut sich über „Sonnenkönig“ in der „Freien Energiestadt Isny“

Hierbei war auch Bürgermeister Rainer Magenreuter anwesend, der bereits im letzten Jahr die Initiative seiner Stadt ausdrücklich begrüßt und unterstützt hatte. Dabei hatte er bereits historische Parallelen von der Freien Reichsstadt Isny zur Freien Energiestadt Isny gezogen. Weniger einen historischen sondern wieder einen ganz praktischen Bezug hatte die Krönung des Isnyer Sonnenkönigs. Diesen Titel für die beste Solaranlage konnte Hansi Fuoss für sich beanspruchen, mit der Effizienz und dem Ertrag seiner PV-Installationen.

Bernd Sauter (Mitte mit Mikro) "krönt" Sonnenkönig Hansi Fuoss, links am Bildrand Prof. Pfeilsticker.

Bernd Sauter (Mitte mit Mikro) "krönt" Sonnenkönig Hansi Fuoss, links am Bildrand Prof. Pfeilsticker.

Bürgerschaftliches Engagement von Schule und Wirtschaft vor Ort

Aufbau und Betrieb der Solaranlage werden als Schülerprojekt aufgesetzt, das inhaltlich von REFI und Herrn David Amann unterstützt wird. David Amann ist Lehrer am Gymnasium Isny und hat  mit seinem Kollegen Christoph Hanselka bereits den Solarverein des Gymnasiums gegründet.
Karl Kimmerle, Inhaber des Heizungs- und Solar-Installationsbetriebs Kimmerle in Isny, unterstützt die Schüler bei der Montage der Anlage und steht hier mit Rat und Tat zur Seite.

Die Spende von AZUR Solar stellt einen Grundstein dar – ähnlich wie bei der Anlage des Gymnasiums Isny können sich interessierte Eltern, Lehrer und Isnyer Bürger an einem weiteren Ausbau der Solaranlage beteiligen und somit die restlichen Dachflächen der Realschule als persönliche Investition mit einer attraktiven Rendite nutzen. Weitere Informationen hierzu sind in Kürze bei der Realschule oder beim Regionalen Energieforum Isny erhältlich.

2. u. 3. v. l. Carsten Walser u. Bernd Sauter von AZUR Solar, Frau Rektorin Wolf mit Solarscheck, ganz rechts Bgm. Rainer Magenreuter.

2. u. 3. v. l. Carsten Walser u. Bernd Sauter von AZUR Solar, Frau Rektorin Wolf mit Solarscheck, ganz rechts Bgm. Rainer Magenreuter.


 
 
 

Ein Kommentar zu “Nachhaltigkeit in der Energieversorgung – Nachhaltigkeit beim Bürgerengagement”

  1. Andre
    16. November 2009 um 22:01

    An solchen dingen sollten sich viele menschen eine scheibe abschneiden. Wenn es mehr firmen mit solch einem sozialem wesen gäbe, währe die Welt wohl ein wenig besser.
    Wir sagen super, und vorbildlich.

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