Stecker Solar-Anlagen

Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.  15.12.2017

Balkonkraftwerke: Bürgerrecht statt Grauzone

Balkonkraftwerke haben einen rebellischen Charme. Ist es mit ihnen doch möglich, einen nicht unwesentlichen Teil der Grundlast eines Mieterhaushalts selbst zu produzieren. Aufgrund ihrer kleinen Leistung wird wenigstens 80% des erzeugten Stroms direkt verbraucht, was eine Einsparung von bezogenem Strom mit sich bringt. Dadurch sind diese Geräte ohne EEG-Vergütung wirtschaftlich. Die Stromgestehungskosten liegen in Deutschland, je nach Installations- und Betriebsweise, bei ca. 20% der durchschnittlichen Netz-Stromkosten. Damit wird nicht nur das Klima geschützt, sondern auch der Geldbeutel geschont. weiter lesen

Versuch der Verunsicherung: Fragwürdige Warnung vor Erzeugungsanlagen mit Steckern

Mit ihrem DGS SolarRebell startete die DGS 2016 ihr neues Projekt der dezentralen Energiewende für jedermann. Mit ihm kann jeder seine kleine Energiewende in die Hand nehmen. Der Clou: Durch die kleine Leistungsgröße kann bei geschicktem zuschalten von Verbrauchern der gesamte Strom direkt verbraucht werden, was eine Einsparung von bezogenem Strom und CO2 mit sich bringt. Durch gesunkene Modulkosten ist das meist sogar wirtschaftlich. Damit schützt ein DGS SolarRebell nicht nur das Klima, er schont auch Geldbeutel.

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Die Geräte haben viele technische Namen: Mini Solar Anlage, micro Solar Anlage, plug in Solar Anlage, mini Solar Generator, plug in Solar Gerät, plugin PV Anlage, plug in Solar Generator, mikro Solar Generator, plug in PV Gerät, micro Solar Modul. Umgangssprachlich heißen sie auch Balkon-Solaranlage, Guerilla-PV oder Balkonmodul. Gemeint sind Stecker-Solar-Geräte mit einer Leistung unter 600 Watt, die einfach an die Steckdose angeschlossen werden können.

Info von DGS Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie

Steckersolar-Geräte und das Finanzamt

Steckersolar-Geräte speisen üblicherweise wenig bis gar keinen Überschuss-Strom ins Netz. Sie dienen der teilweisen Eigenversorgung des privaten Haushalts mit Solarstrom. Eine Gewinnerzielungsabsicht im gewerblichen und steuerlichen Sinn ist damit in der Regel nicht verbunden.

Wenn gar kein Strom ins Netz abgegeben wird, ist das Gerät für das Finanzamt nicht relevant. Eine steuerliche Behandlung und Kontaktaufnahme mit dem Finanzamt ist dann nötig, wenn regelmäßig Strom ins Netz eingespeist und verkauft wird. Dann muss die umsatzsteuerliche Behandlung geklärt werden. Im einfachsten Fall wählt der Nutzer die Kleinunternehmerregelung und ist damit von der Umsatzsteuer befreit.  Link zum weiter lesen


 
 
 

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