BEE-Energiewende-Szenario 2030

Nachdem bereits im Februar diesen Jahres in Berlin drei für die Energiewende wichtige gesellschaftliche Institutionen eine Vergleichsstudie [1] ihrer innerhalb der letzten zwei Jahre publizierten Grundsatzstudien vorgestellt hatten – die DGS-News berichteten[2] – trat nun im Mai der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) mit einem eigenen „BEE-Szenario 2030“ in die Diskussion um den weiteren Weg der Energiewende ein.[3] Der Untertitel heißt zwar „65% Erneuerbare Energien bis 2030“. Doch die Studie bezieht sich auf den Stromsektor, für den im Koalitionsvertrag der derzeitigen, von Union und SPD getragenen Bundesregierung für 2030 ein Anteil Erneuerbarer Energien (EE) von 65 %  festgeschrieben ist. Dabei hängt natürlich die insgesamt anzusetzende Menge der EE (in Terrawattstunden/TWh) von der angenommenen Höhe des Gesamtstromverbrauchs ab.  ………..

Bei einem Gesamtstromverbrauch von 740 TWh in 2030 müssten bei Beibehaltung des 65%-EE-Ziels dann 481 TWh Strom mit Erneuerbaren Energien abgedeckt werden – deutlich mehr, als jene 384 TWh EE aus den Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber zum Szenariorahmen B des aktuellen  Netzentwicklungsplans. Um das 65%-Ziel in 2030 zu erreichen, „ist gemäß BEE-Szenario 2030 eine jährliche Installation von 4.700 MW Windenergie Onshore, 1.200 MW Windenergie Offshore, 10.000 MW Photovoltaik, 600 MW  Bioenergie, 50 MW Wasserkraft und 50 MW Geothermie  notwendig.“ weiter lesen


 
 
 

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