Sektorenkopplung Klimaschutz mit Strom für Wärme und Verkehr

Deutsche Umwelthilfe  Hintergrundpapier 10.1.2017

In diesem Hintergrundpapier wird der Klimanutzen verschiedener Optionen zur Nutzung von Strom zur Wärmeerzeugung und von Strom in der Mobilität  diskutiert:.

Die Beschlüsse der Klimakonferenz in Paris vom Dezember 2015 erfordern eine Reduktion der THG-Emissionen um 95 Prozent bis 2050. Neben dem Stromsektor müssen daher bis 2050 auch die Energieverbrauchssektoren Wärme und Verkehr treib hausgasneutral werden. Dazu müssen zunächst Effizienzmaßnahmen ergriffen werden, um den bisherigen Energieverbrauch in allen drei Sektoren deutlich zu reduzieren. Der verbleibende Energiebedarf wird zum größten Teil aus erneuerbaren Energien gedeckt werden müssen. Neben den direkt einsetzbaren Energien wie Solarthermie oder Biomasse ist dazu erneuerbarer Strom vor allem aus Sonne und Wind erforderlich. Hierfür müssen die Sektoren Wärme und Verkehr mit dem Stromsektor „gekoppelt“ werden. Sektorenkopplung wird außerdem als Flexibilitätsoption zur Stabilisierung eines Stromsystems mit großen Anteilen fluktuierender Stromerzeugung diskutiert.

Das vorliegende Hintergrundpapier beschreibt die Voraussetzungen und Chancen der Kopplung der Bereiche Wärme und Verkehr mit dem Stromsektor

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