Klimaschutz gegen Umweltschutz

Artikel von Dietrich Murswiek stellt die klimaschützenden Wirkungen der erneuerbaren Energien komplett in Frage.

Dieser Text erschien mit geringfügigen redaktionellen Änderungen am 13.9.2019 auf FAZ EINSPRUCH

Der weitere Ausbau der Windenergie setzt eine Bilanzierung von Nutzen und Schä-den für die Umwelt vorausKlimaschutz dient dem Umweltschutz. Wir schützen „das Klima“ nicht um seiner selbst willen. Mit „Klimaschutz“ ist der Schutz gegen eine menschengemachte Erderwärmung gemeint, die wegen ihrer befürchteten negativen Folgen für die Umwelt und für die Menschen bekämpft werden soll. Wenn es zutrifft, dass die Emission von CO2 und anderen Treibhausgasen wesentlich für den Klimawandel verantwortlich ist, und wenn es außerdem zutrifft, dass wegen des Klimawandels schwerwiegende Beeinträchtigungen der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen zu erwar-ten sind, dann ist eine Klimapolitik, die dem entgegenwirkt, nicht nur politisch geboten, sondern dann ist sie auch verfassungsrechtlich verbindliche Pflicht der Staatsorgane. Der Staat ist gemäß Artikel 20a des Grundgesetzes zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen verpflichtet –gleichgültig, wodurch sie beeinträchtigt werden, und selbstverständlich auch dann, wenn die Be-einträchtigung durch CO2-Emissionen erfolgt oder durch Vernichtung von sogenannten „Senken“ (beispielsweise Wäldern), die CO2 aus der Luft entnehmen und chemisch umwandeln.

Artikel hier lesen


 
 
 

Kommentar abgeben:

*