Solaranlagen für den Klima- und Naturschutz

NABU-Hintergrundpapier zeigt Lösungswege für Solarausbau

Solaranlagen auf Dächern und Äckern sind langlebig und produzieren über Jahrzehnte Strom. Dabei müssen aber auch Natur- und Klimaschutz vereinbart werden. Das NABU-Hintergrundpapier klärt, welche Naturschutzbelange bei Planung, Bau und Betrieb zu beachten sind.

22. April 2021 - Die Klimakrise schreitet voran und damit auch die Notwendigkeit, Deutschland bis 2050 klimaneutral zu machen. Ein zentraler Schritt in diese Richtung ist der deutlich stärkere Ausbau von Solaranlagen, auch Photovoltaikanlagen genannt. Doch der Ausbau der Solarenergie für den Klimaschutz darf nicht auf Kosten des Naturschutzes gehen. Daher hat der NABU Empfehlungen ausgearbeitet, um den Solarausbau naturverträglich zu gestalten. Das neue NABU-Hintergrundpapier „Der naturverträgliche Ausbau der Photovoltaik“ informiert über Potenziale der Solarenergie sowohl auf Dächern als auch in der Fläche.

Freiflächenanlagen nehmen, im Gegensatz zu Solaranlagen auf Dächern,  Bodenflächen in Anspruch und verändern damit Lebensräume. Ihr Bau und Betrieb ist ein Eingriff in die Natur. Künftig sollen noch sehr viel mehr Solarparks, teilweise auch ohne EEG-Förderung, gebaut werden. Nicht nur für den NABU ist dabei wichtig, dass die Solarparks auch für die Natur punkten können.


 
 
 

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