Archiv der Kategorie ‘Allgemeines zum Klimawandel‘

 
 

Wasserstoffstudie Nordrhein-Westfalen

Welche ökonomischen und klimarelevanten Potenziale hat der Wasserstoff in einem künftigen Energiesystem? Durch den zunehmenden Ausbau der erneuerbaren Energien und die voranschreitende Kopplung der Sektoren Strom, Wärme, Verkehr und Industrie unterliegt das deutsche Energiesystem einem grundlegenden Wandel, der nicht nur einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leistet, sondern auch wirtschaftliche Chancen durch neue Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum und eine Reduktion der Importabhängigkeit von fossilen Rohstoffen bietet. In diesem Zusammenhang kann Wasserstoff, der vornehmlich mittels Elektrolyse aus erneuerbarem Strom produziert werden wird, als universeller Energieträger in den genannten Sektoren und als Langzeitspeicher großer Energiemengen einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.

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BEE-Energiewende-Szenario 2030

Nachdem bereits im Februar diesen Jahres in Berlin drei für die Energiewende wichtige gesellschaftliche Institutionen eine Vergleichsstudie [1] ihrer innerhalb der letzten zwei Jahre publizierten Grundsatzstudien vorgestellt hatten – die DGS-News berichteten[2] – trat nun im Mai der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) mit einem eigenen „BEE-Szenario 2030“ in die Diskussion um den weiteren Weg der Energiewende ein.[3] Der Untertitel heißt zwar „65% Erneuerbare Energien bis 2030“. Doch die Studie bezieht sich auf den Stromsektor, für den im Koalitionsvertrag der derzeitigen, von Union und SPD getragenen Bundesregierung für 2030 ein Anteil Erneuerbarer Energien (EE) von 65 %  festgeschrieben ist. Dabei hängt natürlich die insgesamt anzusetzende Menge der EE (in Terrawattstunden/TWh) von der angenommenen Höhe des Gesamtstromverbrauchs ab.  ………..

Bei einem Gesamtstromverbrauch von 740 TWh in 2030 müssten bei Beibehaltung des 65%-EE-Ziels dann 481 TWh Strom mit Erneuerbaren Energien abgedeckt werden – deutlich mehr, als jene 384 TWh EE aus den Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber zum Szenariorahmen B des aktuellen  Netzentwicklungsplans. Um das 65%-Ziel in 2030 zu erreichen, „ist gemäß BEE-Szenario 2030 eine jährliche Installation von 4.700 MW Windenergie Onshore, 1.200 MW Windenergie Offshore, 10.000 MW Photovoltaik, 600 MW  Bioenergie, 50 MW Wasserkraft und 50 MW Geothermie  notwendig.“ weiter lesen

Verband kritisiert Subventionen für US-Fracking-Gas

Für den Import von Flüssiggas (LNG) aus den USA werden die Steuerzahler zur Kasse gebeten. Mit dieser klaren Aussage kritisiert der Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft (VSHEW) die Politik der Koalitionsparteien und die darin festgeschriebenen Subventionen für eine Fracking-Gas-Infrastruktur. Sogar der Bundesrat hatte am 7. Juni 2019 der von der Bundesregierung eingebrachten “Verordnung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Aufbau der LNG-Infrastruktur in Deutschland “ zugestimmt, mit Unterstützung einiger grüner Landespolitiker aus grünmitregierten Bundesländern. Der Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft (VSHEW) „hat keinerlei Verständnis dafür, dass Schleswig-Holsteins Verbraucher und Steuerzahler ausgerechnet die Verwertung klimaschädlicher fossiler Energieträger fördern sollen“, sagt Helge Spehr, Vorstandsvorsitzender des VSHEW und Geschäftsführer der Stadtwerke Rendsburg. weiterlesen

Klares Bekenntnis der deutschen Bevölkerung zu Erneuerbaren Energien

Berlin, 08. Oktober 2018 – Die Zustimmung der deutschen Bevölkerung zur Energiewende ist ungebrochen. 93 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sprechen sich für eine stärkere Nutzung und den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien aus – auch wenn dies in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft geschieht. Das geht aus der diesjährigen Akzeptanzumfrage der Agentur für Erneuerbaren Energien (AEE) hervor.

In der repräsentativen Umfrage, die durch das Meinungsforschungsinstitut Kantar EMNID durchgeführt wurde, befürworten 93 Prozent der Befragten den stärkeren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland. „Die seit vielen Jahren hohe und stabile Zustimmung für Erneuerbare Energien zeigt, dass den Befragten Klimaschutz und Energiewende wichtige Anliegen sind, unabhängig von der jeweils aktuellen politischen Diskussion“, sagt Nils Boenigk, kommissarischer Geschäftsführer der AEE.

Das spiegelt sich in der diesjährigen Akzeptanzumfrage auch in der hohen Zustimmung (63 Prozent) zu einem möglichen Bau einer Erneuerbaren-Energien-Anlage in der Nachbarschaft wider. Insbesondere die Bürgerinnen und Bürger, die bereits in der Nähe solcher Anlagen wohnen, sind ihnen gegenüber aufgeschlossen. So bewerteten 83 Prozent der Solarpark-Anrainer und 69 Prozent der Befragten mit einer Windenergieanlage in der Nachbarschaft die jeweiligen Anlagen als positiv.

Artikel von AGENTUR FÜR ERNEUERBARE ENERGIEN

Das RP-Energie-Lexikon

Dieses Energie-Lexikon erklärt in sachlich neutraler, verständlicher und praxisnaher Weise viele Grundbegriffe, Fakten und Zusammenhänge im Fachbereich Energie. Es richtet besonderes Augenmerk auf die Aspekte Energieeffizienz, Ressourcenschonung, Umweltschutz und Umwelttechnik und ist dabei allein dem Gemeinwohl verpflichtet.

Link zum Lexikon

Kein wirksamer Klimaschutz durch langsamen Kohleausstieg

Deutschland wird ohne eine andere Energie- und Klimapolitik alle selbst gesteckten Klimaschutzziele und das Pariser Klimaschutzabkommen sehr deutlich verfehlen. Wird der Kohleausstieg nach den Empfehlungen der Kohlekommission umgesetzt, ändert das wenig. Für wirksamen Klimaschutz müsste der Kohleausstieg doppelt so schnell erfolgen. Artikel Volker Quaschning

Daten: UBA, eigene Berechnungen Volker Quaschning – Stand: 01/2019

Artikel Volker Quaschning

Kein wirksamer Klimaschutz durch langsamen Kohleausstieg

Was Ja-aber-Klimaschützer und Donald Trump vereint

Es schneit und friert in New York. Wir brauchen die globale Erwärmung“, macht sich Donald Trump über den Klimawandel lustig. Und die AfD bezeichnet in ihrem Wahlprogramm Kohlenstoffdioxid nicht als Schadstoff, sondern als “unverzichtbare Voraussetzung für alles Leben“. Beim Thema Klima dürften sich US-amerikanische wie auch deutsche Populisten also ziemlich einig sein. Denn wenn man es genau nimmt, gibt es gar keinen Treibhauseffekt, sagt etwa der Klimaexperte der AfD-Bundestagsfraktion. Und da es offensichtlich keinen Klimawandel gibt, brauchen wir natürlich auch keine Energiewende!

Artikel von Volker Quaschning hier lesen

 

Klimawandel-Leugner

Das sollte man auch lesen. Leugner des menschengemachten Klimawandels.

” Nicht das Klima ist bedroht sondern unsere Freiheit”

hier der Link

CO2 Budget

Lässt sich die Erderwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzen? Bisher bezweifelten Klimaforscher das. Nun kommt eine neue Studie zu anderen Ergebnissen – und sorgt für Streit.
Der Jubel war groß, als der Weltklimavertrag von Paris endlich ausgehandelt war. Auf 2,0 Grad Celsius solle die Erderwärmung begrenzt werden, möglichst sogar auf 1,5 Grad. Von einem historischen Durchbruch war die Rede. Alle Staaten hatten sich bei der Klimakonferenz in Paris 2015 zum Klimaschutz bekannt.
Die Wissenschaftler gehen davon aus , dass nur noch insgesamt eine begrenzte Menge von CO2 ausgestoßen werden darf um das Klimaziel von 2°C oder besser 1,5°C Erwärmung zu erreichen.  Link zum Artikel von Spiegel.de

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Klimakonferenz Paris

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