Archiv der Kategorie ‘Energie erzeugen PV, Wind, Bio‘

 
 

WEITERBETRIEB VON Ü20-PHOTOVOLTAIKANLAGEN

MÖGLICHKEITEN NACH ENDE DER EEG-FÖRDERDAUER

Faktenpapier vom Photovoltaik Netzwerk BW aktualisiert zum neuen EEG2021

Photovoltaikanlagen, die nach den Regelungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gefördert werden, erhalten für 20 Jahre zuzüglich des Inbetriebnahmejahres eine Vergütung für den eingespeisten Strom. Für ältere Anlagen, die vor dem Jahr 2000 installiert wurden, regelte das EEG 2000, dass das Jahr 2000 als Inbetriebnahmejahr gilt. Damit endete für alle PV-Anlagen, die im Jahr 2000 oder früher installiert wurden, die Förderung Ende 2020. Bei Photovoltaikanlagen, die nach 20 Jahren aus der EEG-Förderung fallen, spricht man von Ü20-Anlagen. Das Ende 2020 beschlossene EEG 2021 sieht für die betroffenen Anlagen folgende Rechte und Pflichten vor:

Ausführliche Beschreibung der Alternativen Link zum Netztwerk

Hinweis für Betreiber von Ü20-Photovoltaikanlagen

Betroffen sindderzeit: Photovoltaikanlagen die in den Jahren bis Ende 2000 in Betrieb genommen wurden. Bei diesen Anlagen endet die gesetzliche EEG-Vergütung (Förderzeitraum) zum 31. Dezember 2020.Seit einigen Wochenerhalten Betreiber dieser Anlagen von ihrem Netzbetreiber (örtlicher Verteilnetzbetreiber,VNB) Schreiben, dass die Vergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)für diese Anlagen zum Jahresende ausläuft. Ab 1. Januar 2021 dürfen die Netzbetreiber den Strom aus diesen Anlagen nach aktueller Rechtslage nicht mehr abnehmen und vergüten.Bundesregierung und Gesetzgeber haben es versäumt, rechtzeitig eine Anschlussregelung für die einfache weitere Einspeisung des Stroms dieser Anlagen ins Netz zuschaffen. Das aktuell gültige EEG sieht dafür nur die „sonstige Direktvermarktung“vor, was für kleine Photovoltaikanlagen aufwändig und teuer ist und damit nicht praktikabel.

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PV Anlage im Marktstammdatenregister melden. Termin 31.01.2021

Pressemitteilung der Energieagentur Ravensburg

PRESSEINFORMATION Hunderte PV-Anlagen verlieren EEG-Vergütung Bodensee-Oberschwaben, 23.11.2020 – Das PV-Netzwerk BodenseeOberschwaben ruft alle Eigentümer von Solarstromanlagen und Batteriespeichern auf, sich dringend beim Marktstammdatenregister (MaStR) anzumelden. Wer diese formale Anforderung nicht erfüllt, verliert den Vergütungsanspruch nach EEG. Vor allem Eigentümer älterer PV-Anlagen haben diesen entscheidenden Schritt noch nicht getan. Selbst Anlagen, die ihre EEG-Vergütung zum Jahresende verlieren, müssen im Marktstammdatenregister angemeldet werden. Das PV-Netzwerk BodenseeOberschwaben bittet Netzbetreiber und Installateure in den drei Landkreisen um Unterstützung, alle säumigen Betreiber von Solarstromanlagen anzuschreiben. Es gibt auch Dienstleister, die die Solaranlagenbetreiber unterstützen.

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Stecker-Solar: Solarstrom vom Balkon direkt in die Steckdose

Solarstrom vom Balkon – Potenzial für mehr als eine Million Geräte in NRW

Ministerin Heinen-Esser: Gute Möglichkeit für Mieterinnen und MieterAusführlicher Beitrag dazu Verbraucherzentrale NRW

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Unser Agro Photovoltaik Konzept

Das Next2Sun Freiflächensystem fügt der Energiewende ein neues Stromerzeugungsprofil hinzu. Durch die konsequente, senkrechte Ost-West Ausrichtung können Lastspitzen in den Morgen und Abendstunden erreicht werden – antizyklisch zu den bestehenden Südanlagen. Dies ist zuträglich für die Netzstabilität und ermöglicht den Anschluss von Anlagen an bereits ausgelasteten Netzzweigen und höhere Erlöse an der Strombörse. Variable Reihenzwischenräume von mindestens 8 Meter ermöglichen weiterhin vielfältige landwirtschaftliche Nutzungskonzepte.

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Die Windkraft und die Mythen Infraschall und Vogelschredder

Artikel von Hans-Josef Fell  Link zum Artikel

Neben den politisch aufgebauten Hürden der letzten Jahre (z.B. Einführung der Ausschreibung, Abstandsregeln wie 10H in Bayern etc.) hat der Ausbau der Windkraft an Land stark unter lokalen Protesten gegen die Errichtung von Windrädern gelitten. Während meist die Rede von Bürger*innen-Protesten ist, ist der angeblich großflächige Gegenwind vor Ort oftmals eine Tarnung weniger Lautstarker, die überregional vernetzt sind.

Eines der Kernargumente der Windkraftgegner*innen ist der sogenannte Infraschall. Es wird unterstellt, dass die Rotation der Windräder solch starken Infraschall verursacht (also Schwingungen, die für das menschliche Ohr nicht direkt hörbar sind), dass das menschliche Wohlbefinden stark beeinflusst würde, physisch und psychisch. Eine neue Studie der Universitäten TU München, Halle-Wittenberg, Stuttgart und Bielefeld sowie des Karlsruher Technologieinstituts KIT hat nun an zwei Standorten in Deutschland untersucht, inwiefern sich die messbaren – insbesondere nicht akustisch wahrnehmbaren – Schallwellen auf Anwohner*innen und deren Gesundheit auswirken.

Vergleich Infraschall im Inneren eines PKW mit dem eines Windrades in 300m Entfernung uni Bayreuth

7-PUNKTE-PLANzur Solarisierung der Energieversorgung

BSW Solar veröffentlich einen 7-Punkte Plan zur Zukunft der Photovoltaik in Deutschland

1.Solar vervielfachenPhotovoltaik-Kapazität bis 2030 verdreifachen

2.Solar entfesseln Weitere Markthindernisse beseitigen, Solar-Brachen nutzen

3.Solar speichern Kurz -und langfristige Speicherkapazitäten vervielfachen

4.Solar innovativ Neuen PV-Anwendungen eine Chance geben

5.Solar förderfrei  Faire Investitionsbedingungen schaffen

6.Solar barrierefrei  Ü20diskriminierungsfreien Weiterbetrieb ermöglichen

7.Solar multisektoral Potenziale f.Mobilität, Wärme u. industrielle Prozesse heben

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Alle Bundesregierungen haben den Ökostrom-Ausbau massiv unterschätzt

Artikel von Hans-Josef Fell zum Ausbaustand der EE im Vergleich zu den jeweiligen Zielen der Bundesregierung.

Seit der Einführung des EEG 2000 haben sich alle Bundesregierungen Ausbauziele für den Ökostrom gesetzt und diese als hoch ambitioniert bezeichnet. Die historische Wahrheit ist jedoch: Alle Ziele waren sehr niedrig angesetzt und wurden von der Realität jedes Mal weit übertroffen.

Niedrige Ziele zu setzen hat Methode, denn in der gesellschaftlichen Debatte heißt es dann, dass atomare und fossile Energien unverzichtbar seien, weil der Ökostromausbau nicht schnell genug gehen könne. Die Regierung habe ja schon ambitionierte Ziele vorgelegt, mehr gehe einfach nicht und deshalb müssen fossile und atomare Energien als Übergangstechnologie noch jahrelang gestützt werden.

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Mini PV-Anlage: Lohnt sich das für meinen Balkon?

Nicht jeder Mieter oder Wohnungsbesitzer hat die Kapazitäten, eine Solaranlage auf dem Dach anzubringen. Wer aber trotzdem seinen eigenen Strom erzeugen möchte, kann dies mit einer Mini PV-Anlage tun. Sie kann platzsparend auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten aufgestellt werden und erzeugt in Sonnenstunden ausreichend Strom für die Kaffeemaschine oder den Betrieb des Laptops. Was Sie beim Kauf und dem Aufstellen der Mini PV-Anlage beachten müssen und ob sich ein solches Balkonkraftwerk wirklich für Privathaushalte lohnt, haben wir in diesem Beitrag kompakt zusammengefasst.

Lohnt sich eine Mini PV Anlage für die private Nutzung?

Natürlich leisten Sie mit einer Solaranlage einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Indem Sie eigenen Strom erzeugen, werden Sie ein kleines Stück unabhängiger von Atomstrom und Kernkraftwerken. Trotzdem stellt sich natürlich auch die Frage, ob sich eine Mini PV Anlage wirtschaftlich lohnt. Dazu müssen einige Faktoren berücksichtigt werden, die wir Ihnen im Folgenden kompakt aufgelistet haben.

Hinweise zum Aufbau der Anlage.   Link zum Artikel    

Ein guter Tipp: Gebrauchte billige Module verwenden, dann braucht man nur noch den Wechselrichter. Mini-Solaranlage für Teich-und Poolpumpe

Resolution und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu Ü20 PV-Anlagen

Kein AUS für Solaranlagen nach 20 Jahren Zum 1. Januar 2021 werden die ersten Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 114 MWp aus der 20-jährigen EEG-Förderung herausfallen. In den Folgejahren folgen immer mehr Anlagen. Bis zum Jahr 2025 sind über 1 GWp Solarleistung davon betroffen. Nach den bisherigen gesetzlichen Regelungen in Deutschland haben Anlagenbetreiber nach EEGFörderende keinen Anspruch auf Abnahme und Vergütung des erzeugten Stroms. Die einzigen Möglichkeiten bestehen darin, den erzeugten Strom aus Ü20-Anlagen vollständig selbst zu verbrauchen oder direkt zu vermarkten. Beide Lösungen gehen mit erheblichen Zusatzinvestitionen, erhöhten jährlichen Betriebskosten und damit zunehmenden Risiken einher. Für jede Kilowattstunde Solarstrom, die zur Eigenversorgung genutzt wird, muss außerdem nach aktuellem Stand 40 % der EEG-Umlage abgeführt werden. Damit besteht die Gefahr, dass voll funktionsfähige und

RESOLUTION_zum_Weiterbetrieb_von_Ue20_Anlagen2

Wirtschaftlich und ökologisch sinnvoller Weiterbetrieb von Ü20-PV-Anlagen Mit dem Jubiläum der Einführung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) naht mit dem ersten Januar 2021 auch das Ende der Förderdauer der ersten PV-Anlagen, die ab dem Jahr 2000 die Förderung der ersten Fassung des EEG in Anspruch nahmen. Jedes Jahr werden mehr Anlagen betroffen sein, die das Ende ihrer Förderdauer erreichen (sogenannte „Ü20“- Anlagen). Bis zum Jahr 2025 ist über 1 GWp davon betroffene Solarleistung zu erwarten, die zum Großteil aus Kleinstanlagen mit einer Leistung <5 kWp besteht.

BBEn_Wirtschaftlich_und_oekologisch_sinnvoller_Weiterbetrieb_von_UE20-Anlagen