Archiv der Kategorie ‘Energie erzeugen‘

 
 

Photovoltaik-Zubau in Deutschland erreicht nach Jahresendrallye knapp drei Gigawatt 2018

Die Nachfrage ist um 68 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Zum 1. Februar beginnen nun allerdings die Sonderkürzungen für Photovoltaik-Dachanlagen zwischen 40 und 750 Kilowatt, für alle anderen Anlagen gibt es eine monatliche Absenkung um ein Prozent. Es bleibt abzuwarten, wie sich das auf den Markt hierzulande auswirkt. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert angesichts des Atom- und Kohleausstiegs ein deutlich höheres jährliches Photovoltaik-Zubauziel.

Die Bundesnetzagentur hat am Donnerstag die Zubauzahlen für die Photovoltaik-Anlagen in Deutschland im vergangenen Jahr veröffentlicht: Nach einer neu gemeldeten Photovoltaik-Leistung von 376,571 Megawatt im Dezember erreichte der Zubau im vergangenen Jahr etwa 2960 Megawatt. Dies ist eine Steigerung von 68 Prozent gegenüber 2017, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) erklärte. Alle Marktsegmente hätten im vergangenen Jahr kräftig zulegen können. Mit den knapp drei Gigawatt hat Deutschland erstmals seit 2013 wieder der politische Zubaukorridor von 2500 Megawatt jährlich neu installierter Photovoltaik-Leistung übertroffen.

Die Gesamtleistung der in Deutschland geförderten Photovoltaik-Anlagen stieg bis zum Jahresende 2018 auf 45.929 Megawatt*. Damit fehlen nur noch sechs Gigawatt bis der 52-Gigawatt-Deckel bei der Solarförderung erreicht ist. Dann soll nach der derzeitigen Gesetzeslage die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen auslaufen.

Zum 1. Februar beträgt die Einspeisevergütung für Dachanlagen bis zehn Kilowatt Leistung 11,35 Cent pro Kilowattstunde, bis 40 Kilowatt Leistung noch 11,03 Cent pro Kilowattstunde. Für sonstige Anlagen bis 100 Kilowatt gibt es eine feste Einspeisevergütung von 7,84 Cent pro Kilowattstunde

Artikel in PV-Magazine.de hier lesen

Steckdosen Solaranlagen (Balkon)

Meldung von DGS Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.  27.04.2019

Mieter dürfen Steckdosen-Solargeräte jetzt selbst anmelden

 Verbraucher können Steckdosen-Solargeräte zur privaten Stromerzeugung bis zu einer Gesamtleistung von 600 Watt jetzt selbst beim Netzbetreiber anmelden, statt wie bisher über einen Elektroinstallateur. Rechtssicher möglich macht dies eine Neuregelung der Norm VDE-AR-N 4105, die am 27. April 2019 in Kraft tritt.

Beitrag hier lesen

Meldepflicht für das Markstammdatenregister

Das Internetportal „Marktstammdatenregister“ ist am 31.1.2019 gestartet. Es wird einen umfassenden Überblick über zwei Millionen Anlagen und Akteure des deutschen Strom- und Gasmarktes geben. Alle Anlagenbetreiber müssen sich und ihre ca. zwei Millionen Anlagen, darunter 1,7 Millionen Solaranlagen, dort registrieren. Das Register wird von der Bundesnetzagentur betreut.

Zu sämtlichen Anlagen müssen sich die Betreiber selbst registrieren und sie müssen die Anlagendaten eingeben. Alle Daten sind aktuell zu halten. Eine neue Registrierung im MaStR ist auch dann erforderlich, wenn die Anlage bereits in einem der Register der Bundesnetzagentur registriert war.

Für Bestandsanlagen, die vor dem Start des Marktstammdatenregisters in Betrieb gegangen sind, gilt grundsätzlich eine zweijährige Frist ab Start des Webportals, also ab dem 31.1.2019.

Für Neuanlagen gilt nach deren Inbetriebnahme eine einmonatige Frist zur Registrierung.

Zugang zum Marstammdatenregister https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR

Flyer zum Markstammdatenregister

Fact Sheet zum Marlstammdatenregister

DGS Stromkostenrechner mit PV, Speicher und E-Auto

DGS Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie stellt diesen Rechner zur Verfügung

pv@now easy bewertet den Zusammenhang von Wirtschaftlichkeit und Autarkie, PV-Anlage, Speicherkapazität und Elektro-Fahrzeug

Mit dem kostenfreien Rechentool der DGS Franken konnte man bereits die Wirtschaftlichkeit von PV-Projekten bis 10 kWp bewerten. Nach Wunsch ist neben dem Batteriespeicher jetzt auch die Kombination mit einem E-Auto möglich: Über einen Schieberegler können Sie ab sofort die Jahresfahrleistung für ein E-Autos angeben, welches über das PV-System geladen wird.

Das DGS-Rechentool pv@now easy wurde mit Unterstützung der “Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin realisiert.

Mit nur vier Eingaben: einfach, übersichtlich, schnell und neutral!      Beispiel :

Zum Rechner

 

Drastischer Einbruch der globalen Erdölförderung

Drastischer Einbruch der globalen Erdölförderung in den kommenden Jahren.
In 2025 wird es nur noch die Hälfte der Ölförderung von heute geben

Die Internationale Energie Agentur (IEA) warnt in ihrem neuen World Energy Outlook 2018 (WEO 2018) vor einer dramatischen Unterversorgung der weltweiten Erdölversorgung. Nicht erst in Jahrzehnten – nein, bereits in den kommenden fünf Jahren soll diese eintreten! Dies ist deshalb besonders bedeutsam, weil die IEA bisher immer die Frage nach dem Maximum der globalen Erdölförderung – dem Peak Oil – ignoriert hat und die Botschaft setzte, dass es auch weiterhin keine Engpässe in der Ölversorgung gäbe. Artikel von Hans-Josef Fell Nov. 2018  hier lesen

Inromationsveranstaltung zu PV und Speicher am 10.10.2018

Die Veranstaltung unter dem Thema “PV-Anlagen lohnen sich wieder” Informationen zur Technik, Wirtschaftlichkeit und Finanzierung von PV-Anlagen mit Speicherbatterien gegeben.

Durch die gesunkene Einspeisevergütung, die deutlich niedriger ist als der aktuell zu bezahlende Strombezugspreis ist es sinnvoll den PV-Strom möglichst selbst zu verbrauchen. Batteriespeicher ermöglichen eine höhere Eigenverbrauchsrate und vor allem einen größeren Anteil des selbst erzeugen Stromes am Gesamtverbrauch  des Hauses (Autarkiegrad)

Die Präsenationen zu dem Infoabend sind hier zu lesen:

Kurze Einführung PV-Anlagen lohnen sich wieder

Vortrag Fa. ENERIX Präsentation enerix Fachvortrag

Erfahrungsbericht PV + Speicher Fischer Maierhöfen

Finanzierung un Förderprogramme Vortrag Förderprogramme Speicher

Sonnenstrom im Akku Speichern

Artikel in “FINANZTIP” 21. August 2018 Von: Ines Rutschmann

  • Wer eine PV-Anlage auf dem Dach hat, sollte möglichst viel von seinem Sonnenstrom selbst verbrauchen.
  • Batteriespeicher helfen dabei, den Eigenverbrauch mindestens zu verdoppeln.
  • Seit Mitte 2017 gibt es kleine Heimspeicher aus Lithium-Ionen-Akkus, deren Kauf sich ohne eine staatliche Förderung für Verbraucher lohnen kann.
  • Wichtig ist stets, dass der Speicher zum Strombedarf des Haushalts passt und eine lange Lebensdauer aufweist.

Artikel hier lesen

 

DGS PV-Stromkostenrechner

Was kostet die Kilowattstunde Solarstrom?

Mit dem DGS PV-Stromkostenrechner können Sie schnell und einfach die Solarstromgestehungskosten Ihrer Photovoltaikanlage ermitteln. Hier ein Beispiel.

zum Rechner

 

DIE ORNITHOLOGISCHEN FOLGEN DER WINDKRAFT

Windkraftausbau an Land ist in Deutschland bald am Ende.

Der Ausbau der Windkraft ist keine Bestandsgefährdung für Vögel

In umfangreichen Untersuchungen hat Oliver Kohle vom Schweizer Umweltbüro Nussbaumer/Kohle die Faktenlage mit verschiedenen Studien, wie die ProgressStudie oder die Schweizer Vogelzugstudie analysiert3). Die wichtigsten Ergebnisse der Studien sind: Windkraftanlagen stellen kein erhöhtes tödliches Risiko für bedrohte Vogelarten dar. Ausgewertet wurden verschiedene Daten zu den Todesursachen von als windkraft-sensibel eingestuften Vogelarten sowie zu der Entwicklung ihrer Bestände. Die Studien ergaben, dass parallel zum rasanten Ausbau der Windparks in Deutschland der Bestand der gefährdeten Vogelarten ebenfalls angestiegen ist.

SE-2018-01-s028-Energiewende-Die_ornithologischen_Folgen_der_Windkraft

Leitfaden für Photovoltaikanlagen und Stromspeicherplanung

Ratgeber mit vielen Tipps und Checklisten für die Anlagenplanung

Der Photovoltaik und Stromspeicher Leitfaden „Schritt für Schritt zur eigenen Photovoltaikanlage“ richtet sich an Hausbesitzer, Bauherren und Gewerbebetriebe, die eine Photovoltaikanlage mit oder ohne Stromspeicher für den Eigenverbrauch planen.
Der umfangreich illustrierte Ratgeber enthält auf insgesamt 32 Seiten zahlreiche Praxisbeispiele, Musterberechnungen, Checklisten, hilfreiche Tipps und erklärt in acht Schritten, wie man sein Hausdach als Energiequelle nutzen kann. Die fünfte überarbeitete Auflage enthält zudem spezielle Informationen und Hinweise zur Speicherförderung in Deutschland und Österreich und Informationen zur KfW 40 Plus FörderungLink zum Downloaden