Archiv der Kategorie ‘Energie erzeugen PV, Wind, Bio‘

 
 

Was tun mit der Ü20 PV-Anlage, wenn die EEG-Förderung endet?

Information der Verbraucherzentrale zu den Ü20 Anlagen

Für die ersten Photovoltaikanlagen endete am 31. Dezember 2020 die EEG-Förderung. Künftig betrifft dies immer mehr Anlagen. Wir zeigen, was danach gilt und wie Sie Ihre Ü20-PV-Anlage weiter nutzen können.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ende 2020 hat der Bundestag das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) um Regelungen für Ü20-Anlagen ergänzt. Diese sind zunächst bis Ende 2027 befristet.
  • Der Netzbetreiber muss weiterhin den Strom aus der Anlage abnehmen und eine Vergütung bezahlen. Diese hängt vom Börsenstrompreis ab und wird voraussichtlich zwischen 2 bis 4 Cent pro Kilowattstunde betragen.
  • Wer nach dem Ende der EEG-Förderung nichts an seiner Photovoltaikanlage verändert, erhält diese Anschlussvergütung automatisch.
  • Sie können Ihre Ü20-PV-Anlage auch auf Eigenverbrauch umstellen und den überschüssigen Solarstrom ins Netz einspeisen. Ob sich das lohnt, sollten Sie im Einzelfall prüfen (lassen), denn auch dies ist mit Aufwand und Kosten verbunden.
  • Bevor Sie eine Entscheidung darüber treffen, ob Sie die Anlage weiterbetreiben, sollten Sie diese detailliert von einem Fachbetrieb checken lassen, um die mechanische und elektrische Sicherheit sowie die Leistungsfähigkeit der Photovoltaikanlage zu bewerten.

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Agrophotovoltaik Hofgemeinschaft Heggelbach

Neben der ständigen Weiterentwicklung in der Landwirtschaft haben wir 2004 die regenerativen Energien als ein wesentliches Entwicklungsthema für unseren Hof festgelegt. Dafür wurde eine eigene Firma gegründet, die Heggelbach Süd GbR.

Eine weitere Innovation kam mit der Agrophotovoltaikanlage (APV) auf unseren Hof. Auf einem unserer Äcker wurde im Jahr 2016 eine 2500m² große Forschungsanlage zur Doppelnutzung von Energiegewinnung und landwirtschaftlicher Produktion installiert.
Als weiterführendes Forschungsthema haben wir 2018 gemeinsam mit den Elektrizitätswerken Schönau EWS und der Baywa r.e. einen 150 Kwh Akku-Speicher in Betrieb genommen. Für die Zukunft ist geplant, nach und nach den Verbrauch an die eigene Stromerzeugung bzw. die Nutzung des Speichers anzupassen.

Link zur Hofgemeinschaft

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Solarrechner für Ü20-Photovoltaikanlagen

IBC Solar hat einen Solarrechner erstellt mit dem man die Alternativen für die Folgenutzung von Ü-20 Anlagen auf ihre finanziellen Auswirkungen untersuchen kann.

Z.B. weitere Volleinspeiseung oder Umbau auf Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung. Man kann die nötigen Parameter einstellen und erhält eine Berechnung für einen gewählten Zeitraum der weiteren Nutzung.

Beispiel für Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung. Dabei ist der Eigenverbrauchsanteil mit einen üblichen Wert von ca 30% angenommen., den man nicht variieren kann.

 

 

Link zum IBC Solar Rechner

 

 

 

Ist Sun-to-X besser als Power-to-X?

Sonnenenergie direkt nutzen, um CO₂-neutrale Treibstoffe zu produzieren: So funktioniert Sun-to-X. Ein Pionier auf diesem Feld ist das Schweizer Startup Synhelion, das in naher Zukunft den Flughafen Zürich mit «Solar-Kerosin» beliefern will. Was sind die Vorteile der Technik und wie schlägt sie sich im Vergleich mit der bekannteren Variante Power-to-X?

Solar Fuels: Alternative zum Elektroantrieb

Konkret ist das zum Beispiel die Flugbranche. Da flüssige Treibstoffe über eine 30 bis 80 Mal höhere Energiedichte als Batterien verfügen, ermöglichen sie bei gleichem Gewicht eine wesentlich grössere Reichweite. Anders formuliert: Dieselbe Reichweite mit Batterien zu gewährleisten, wäre mit einem deutlich höheren Gewicht verbunden – einem zu hohen Gewicht, als dass das Flugzeug noch abheben könnte. Eine Elektrifizierung ist folglich insbesondere im Langstreckenbereich kaum realisierbar. Synthetische Treibstoffe sind daher die beste Option, um den CO2-Ausstoss der Luftfahrtbranche zu reduzieren.

Auch ein Schweizer Unternehmen mischt dabei an vorderster Front mit: das ETH-Spinoff Synhelion.

Artikel bei Energie Experten  ,  Zum Beitrag auf Youtube

WEITERBETRIEB VON Ü20-PHOTOVOLTAIKANLAGEN

MÖGLICHKEITEN NACH ENDE DER EEG-FÖRDERDAUER

Faktenpapier vom Photovoltaik Netzwerk BW aktualisiert zum neuen EEG2021

Photovoltaikanlagen, die nach den Regelungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gefördert werden, erhalten für 20 Jahre zuzüglich des Inbetriebnahmejahres eine Vergütung für den eingespeisten Strom. Für ältere Anlagen, die vor dem Jahr 2000 installiert wurden, regelte das EEG 2000, dass das Jahr 2000 als Inbetriebnahmejahr gilt. Damit endete für alle PV-Anlagen, die im Jahr 2000 oder früher installiert wurden, die Förderung Ende 2020. Bei Photovoltaikanlagen, die nach 20 Jahren aus der EEG-Förderung fallen, spricht man von Ü20-Anlagen. Das Ende 2020 beschlossene EEG 2021 sieht für die betroffenen Anlagen folgende Rechte und Pflichten vor:

Ausführliche Beschreibung der Alternativen Link zum Netztwerk

Hinweis für Betreiber von Ü20-Photovoltaikanlagen

Betroffen sindderzeit: Photovoltaikanlagen die in den Jahren bis Ende 2000 in Betrieb genommen wurden. Bei diesen Anlagen endet die gesetzliche EEG-Vergütung (Förderzeitraum) zum 31. Dezember 2020.Seit einigen Wochenerhalten Betreiber dieser Anlagen von ihrem Netzbetreiber (örtlicher Verteilnetzbetreiber,VNB) Schreiben, dass die Vergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)für diese Anlagen zum Jahresende ausläuft. Ab 1. Januar 2021 dürfen die Netzbetreiber den Strom aus diesen Anlagen nach aktueller Rechtslage nicht mehr abnehmen und vergüten.Bundesregierung und Gesetzgeber haben es versäumt, rechtzeitig eine Anschlussregelung für die einfache weitere Einspeisung des Stroms dieser Anlagen ins Netz zuschaffen. Das aktuell gültige EEG sieht dafür nur die „sonstige Direktvermarktung“vor, was für kleine Photovoltaikanlagen aufwändig und teuer ist und damit nicht praktikabel.

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PV Anlage im Marktstammdatenregister melden. Termin 31.01.2021

Pressemitteilung der Energieagentur Ravensburg

PRESSEINFORMATION Hunderte PV-Anlagen verlieren EEG-Vergütung Bodensee-Oberschwaben, 23.11.2020 – Das PV-Netzwerk BodenseeOberschwaben ruft alle Eigentümer von Solarstromanlagen und Batteriespeichern auf, sich dringend beim Marktstammdatenregister (MaStR) anzumelden. Wer diese formale Anforderung nicht erfüllt, verliert den Vergütungsanspruch nach EEG. Vor allem Eigentümer älterer PV-Anlagen haben diesen entscheidenden Schritt noch nicht getan. Selbst Anlagen, die ihre EEG-Vergütung zum Jahresende verlieren, müssen im Marktstammdatenregister angemeldet werden. Das PV-Netzwerk BodenseeOberschwaben bittet Netzbetreiber und Installateure in den drei Landkreisen um Unterstützung, alle säumigen Betreiber von Solarstromanlagen anzuschreiben. Es gibt auch Dienstleister, die die Solaranlagenbetreiber unterstützen.

Link zur Pressinformation der Energieagentur

Stecker-Solar: Solarstrom vom Balkon direkt in die Steckdose

Solarstrom vom Balkon – Potenzial für mehr als eine Million Geräte in NRW

Ministerin Heinen-Esser: Gute Möglichkeit für Mieterinnen und MieterAusführlicher Beitrag dazu Verbraucherzentrale NRW

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Unser Agro Photovoltaik Konzept

Das Next2Sun Freiflächensystem fügt der Energiewende ein neues Stromerzeugungsprofil hinzu. Durch die konsequente, senkrechte Ost-West Ausrichtung können Lastspitzen in den Morgen und Abendstunden erreicht werden – antizyklisch zu den bestehenden Südanlagen. Dies ist zuträglich für die Netzstabilität und ermöglicht den Anschluss von Anlagen an bereits ausgelasteten Netzzweigen und höhere Erlöse an der Strombörse. Variable Reihenzwischenräume von mindestens 8 Meter ermöglichen weiterhin vielfältige landwirtschaftliche Nutzungskonzepte.

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Die Windkraft und die Mythen Infraschall und Vogelschredder

Artikel von Hans-Josef Fell  Link zum Artikel

Neben den politisch aufgebauten Hürden der letzten Jahre (z.B. Einführung der Ausschreibung, Abstandsregeln wie 10H in Bayern etc.) hat der Ausbau der Windkraft an Land stark unter lokalen Protesten gegen die Errichtung von Windrädern gelitten. Während meist die Rede von Bürger*innen-Protesten ist, ist der angeblich großflächige Gegenwind vor Ort oftmals eine Tarnung weniger Lautstarker, die überregional vernetzt sind.

Eines der Kernargumente der Windkraftgegner*innen ist der sogenannte Infraschall. Es wird unterstellt, dass die Rotation der Windräder solch starken Infraschall verursacht (also Schwingungen, die für das menschliche Ohr nicht direkt hörbar sind), dass das menschliche Wohlbefinden stark beeinflusst würde, physisch und psychisch. Eine neue Studie der Universitäten TU München, Halle-Wittenberg, Stuttgart und Bielefeld sowie des Karlsruher Technologieinstituts KIT hat nun an zwei Standorten in Deutschland untersucht, inwiefern sich die messbaren – insbesondere nicht akustisch wahrnehmbaren – Schallwellen auf Anwohner*innen und deren Gesundheit auswirken.

Vergleich Infraschall im Inneren eines PKW mit dem eines Windrades in 300m Entfernung uni Bayreuth