Archiv der Kategorie ‘Energie erzeugen‘

 
 

Mini PV-Anlage: Lohnt sich das für meinen Balkon?

Nicht jeder Mieter oder Wohnungsbesitzer hat die Kapazitäten, eine Solaranlage auf dem Dach anzubringen. Wer aber trotzdem seinen eigenen Strom erzeugen möchte, kann dies mit einer Mini PV-Anlage tun. Sie kann platzsparend auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten aufgestellt werden und erzeugt in Sonnenstunden ausreichend Strom für die Kaffeemaschine oder den Betrieb des Laptops. Was Sie beim Kauf und dem Aufstellen der Mini PV-Anlage beachten müssen und ob sich ein solches Balkonkraftwerk wirklich für Privathaushalte lohnt, haben wir in diesem Beitrag kompakt zusammengefasst.

Lohnt sich eine Mini PV Anlage für die private Nutzung?

Natürlich leisten Sie mit einer Solaranlage einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Indem Sie eigenen Strom erzeugen, werden Sie ein kleines Stück unabhängiger von Atomstrom und Kernkraftwerken. Trotzdem stellt sich natürlich auch die Frage, ob sich eine Mini PV Anlage wirtschaftlich lohnt. Dazu müssen einige Faktoren berücksichtigt werden, die wir Ihnen im Folgenden kompakt aufgelistet haben.

Hinweise zum Aufbau der Anlage.   Link zum Artikel    

Ein guter Tipp: Gebrauchte billige Module verwenden, dann braucht man nur noch den Wechselrichter. Mini-Solaranlage für Teich-und Poolpumpe

Resolution und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu Ü20 PV-Anlagen

Kein AUS für Solaranlagen nach 20 Jahren Zum 1. Januar 2021 werden die ersten Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 114 MWp aus der 20-jährigen EEG-Förderung herausfallen. In den Folgejahren folgen immer mehr Anlagen. Bis zum Jahr 2025 sind über 1 GWp Solarleistung davon betroffen. Nach den bisherigen gesetzlichen Regelungen in Deutschland haben Anlagenbetreiber nach EEGFörderende keinen Anspruch auf Abnahme und Vergütung des erzeugten Stroms. Die einzigen Möglichkeiten bestehen darin, den erzeugten Strom aus Ü20-Anlagen vollständig selbst zu verbrauchen oder direkt zu vermarkten. Beide Lösungen gehen mit erheblichen Zusatzinvestitionen, erhöhten jährlichen Betriebskosten und damit zunehmenden Risiken einher. Für jede Kilowattstunde Solarstrom, die zur Eigenversorgung genutzt wird, muss außerdem nach aktuellem Stand 40 % der EEG-Umlage abgeführt werden. Damit besteht die Gefahr, dass voll funktionsfähige und

RESOLUTION_zum_Weiterbetrieb_von_Ue20_Anlagen2

Wirtschaftlich und ökologisch sinnvoller Weiterbetrieb von Ü20-PV-Anlagen Mit dem Jubiläum der Einführung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) naht mit dem ersten Januar 2021 auch das Ende der Förderdauer der ersten PV-Anlagen, die ab dem Jahr 2000 die Förderung der ersten Fassung des EEG in Anspruch nahmen. Jedes Jahr werden mehr Anlagen betroffen sein, die das Ende ihrer Förderdauer erreichen (sogenannte „Ü20“- Anlagen). Bis zum Jahr 2025 ist über 1 GWp davon betroffene Solarleistung zu erwarten, die zum Großteil aus Kleinstanlagen mit einer Leistung <5 kWp besteht.

BBEn_Wirtschaftlich_und_oekologisch_sinnvoller_Weiterbetrieb_von_UE20-Anlagen

20 Jahre EEG, 20 Jahre Strompreisdebatte

Agentur für Ereuerbare Energien Artikel vom 24.2.2020

Die öffentliche Diskussion um steigende Strompreise und um die EEG-Umlage ist mittlerweile ruhiger geworden. Dennoch wiederholt sich jedes Jahr, wenn die neuen Tarife fürs kommende Jahr verkündet werden, derselbe Vorwurf: Die Erneuerbaren Energien würden zwar immer billiger, trotzdem wird Strom für die Privathaushalte von Jahr zu Jahr teurer.

Ja, Strom ist in den vergangenen 20 Jahren teurer geworden. Tatsächlich hat sich der durchschnittliche Haushaltsstrompreis zwischen 2000 und 2012 mehr als verdoppelt: von rund 14 Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh) auf 29 Ct/kWh. Ein Teil davon ist dem Ausbau der Erneuerbaren Energien geschuldet, da die Investitionskosten nach Einführung des EEG noch relativ hoch waren. Hinzu kamen aber auch andere Effekte wie die großzügige Ausweitung der Industrieprivilegien. Außerdem hätten die Energieversorger die sinkenden Börsenstrompreise (im Gegenzug für die steigende EEG-Umlage) an die Verbraucher*innen weitergeben können. Das taten sie aber größtenteils nicht, weil die Bereitschaft der Verbraucher*innen den Stromanbieter zu wechseln, immer noch gering ist.

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Ausrangiert: Wie entsorgt man 42.000 Rotorblätter?

Ein Argument gegen die Windkraft ist die Frage wie entsorgt man die alten WKAs, vor allem was macht man mit den Rotorblättern.

Windstromerzeuger müssen bis 2025 tausende Anlagen entsorgen. Recycling könnte ein Geschäftsmodell werden.

Sie machen nur zwei bis drei Prozent des Gewichts einer Windkraftanlage aus. Doch wenn es ans Ende der Laufzeit geht, stellen die Rotorblätter die größte Herausforderung dar. Damit die Herausforderung in den kommenden fünf Jahren nicht zum Problem wird, arbeiten schon heute Forscher verschiedener Branchen an Lösungen.

Und das ist dringend nötig, denn nach unterschiedlichen Schätzungen werden in West- und Mitteleuropa bis 2025 bis zu 14.000 Windkraftanlagen außer Betrieb genommen. Der erste Windkraftboom setzte nämlich um die Jahrtausendwende ein, und die Laufzeit einer Turbine ist auf 20 bis 25 Jahre ausgelegt.

Etablierte Entsorgungswege

Teilweise werden ausgemusterte Anlagen in andere Länder verkauft, wo sie dann noch einige Jahre Strom produzieren. Das klappt besonders gut, wenn hierzulande intakte Anlagen durch leistungsfähigere ersetzt werden (Repowering). Doch mit ihrer zunehmenden Größe und Komplexität wird auch diese „Second-Life-Lösung“ komplizierter und teilweise unwirtschaftlich.

Künftig müssen die Betreiber also jedes Jahr Tausende Windkraftanlagen entsorgen, dazu sind sie baurechtlich verpflichtet. Das ist zum größten Teil unproblematisch, denn für die meisten Bauteile gibt es regelrechte Second-Hand-Märkte, über die sie wiederverwertet oder recycelt werden.

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PV-Anlage mit Speicherbatterie Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht PV-Anlage mit Speicher als Video von Dr. Guntram Fischer, Aufbau, Funktion, Wirschaftlichkeit

Mit Speicherbatterie kann der Eigenverbrauch des auf dem Dach erzeugten PV-Stromes deutlich erhöht werden und somit der eigene Geldbeutel und nebenbei auch das Stromnetz entlastet werden.

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Fakten zum EEG, EEG-Umlage = Subvention ??

Artikel von IWR Internationale sWirtschaftsforum Regenerative Energien zum Thema EEG

Trend-Meinung
Regenerative Energien werden durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom Staat subventioniert und mit Steuermitteln gefördert. Die Förderung der erneuerbaren Energien ist viel zu hoch.

Fakten zum EEG
Fakt ist: Die EEG-Umlage für den Ökostrom ist keine Förderung oder Subventionierung aus Staats- bzw. Steuermitteln. Der Staat legt beim EEG, wie im Fall der Mindest-Lohndebatte die Lohnuntergrenze, die Mindestpreise für den Strom aus erneuerbaren Energien fest. Während bei den erneuerbaren Energien häufig von Förderung und Subventionierung des Stroms gesprochen wird, käme niemand auf die Idee, im Fall von Mindestlöhne von geförderten oder subventionierten Arbeitsplätzen zu reden. Tatsächlich funktioniert das Prinzip der EEG-Umlage ähnlich wie der Gesundheitsfonds mit Einnahmen (u.a. Verkauf des Ökostroms an der Börse) und Ausgaben (Vergütungszahlungen an die Anlagen-Betreiber). Wie die EEG-Umlage wirklich funktioniert, was die EU dazu sagt und wie es möglich ist, dass die Stromversorger EEG-Ökostrom auf der Stromrechnung ausweisen, ohne eine einzige Kilowattstunde einzukaufen.

Wie die EEG-Umlage funktioniert, berechnet wird und was tatsächlich umgelegt wird – das EEG-Konto

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Marktführer PV-Speicherbatterien 2019 in Deutschland

Daten von ees elektrical energie storage

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Wasserstoff für Europa soll aus der Wüste kommen

Artikel in der Zeitschrift b”Erneuerbare Energien” vom 26.11.2019

Desertec hat sein Geschäftsmodell geändert. In Zukunft liegt der Schwerpunkt nicht mehr auf Strom für Afrika, sondern auf Wasserstoff, der nach Europa geliefert werden soll.

Lange hat man nichts mehr von Desertec gehört. Was 2009 als vermeintliche Lösung der Energieversorgung Europas mit Sonnen- und Windstrom aus der Wüste gestartet ist, hat inzwischen ein neues Ziel bekommen. Denn die beteiligten Unternehmen wollen Europa nicht mehr mit Strom beliefern. Schließlich ist inzwischen klar, dass selbst im hohen Norden die Sonne oft genug scheint, so dass auch dort der Solarstrom die Netzparität erreicht hat. Da kann der zwar im Nahen Osten und Nordafrika – bekannt als MENA-Region – der Strom noch preiswerter hergestellt werden. Doch der Transport hätte angesichts der fallenden Preise sowohl für Solar- als auch für Windkraftanlagen die Bilanz verhagelt.

„Wende in der Wende“

Inzwischen haben die beteiligten Unternehmen und Organisationen das Geschäftsmodell gedreht. In Zukunft soll der üppige Wind- und Solarstrom, der in den MENA-Ländern produziert wird, in Form von Wasserstoff nach Europa – und sicherlich auch in die Welt – kommen.

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Mit eigenem Solarstrom Geld sparen

Ratgeber aus “Finanztip”

Das Wichtigste in Kürze

  • Eigener Solarstrom macht Sie unabhängig – und ist günstiger als jeder Stromtarif. Für Elektrizität vom Stromanbieter zahlen Sie meist das Dreifache.
  • Mit einer Solaranlage auf dem Hausdach können Sie etwa ein Drittel Ihres Bedarfs decken. Mit einem Batteriespeicher verdoppelt sich dieser Anteil.
  • Sie haben kein Dach? Auch ein Balkon reicht aus. Mit einer Mini-Anlage bekommen Sie schon ein Zehntel Ihres Stroms.
So gehen Sie vor
  • Wohnen Sie im Eigenheim, lohnt sich eine Solarstromanlage fast immer: Holen Sie Angebote ein und prüfen Sie, welche Förderprogramme es gibt.
  • Sind Sie Mieter eines Hauses, können Sie das Dach für Ihre Anlage pachten – oder Ihr Vermieter baut die Anlage und verpachtet sie an Sie.
  • Wollen Sie eine Mini-Anlage auf dem Balkon aufstellen, müssen Sie die Vorschriften Ihres Netzbetreibers beachten.

Batteriespeicher rechnen sich (noch) nicht

Warum Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen derzeit noch nicht wirtschaftlich sein können und warum ihre Verbreitung trotzdem sinnvoll ist

Artikel von Solarförderverein e.V. vom 14.4.2020

In den nächsten Monaten wird in Deutschlands Privathaushalten die Zahl von 200.000 Batteriespeichern erreicht. Erst zwei Jahre zuvor waren es 100.000 gewesen. Mehr als 80 Prozent der Installateure bieten ihren Kunden zur Photovoltaikanlage auch Heimspeicher an. Und mehr als die Hälfte aller neuen Photovoltaikanlagen werden mit Speicher verkauft. Deutschland ist bei dieser Technik Vorreiter und einer der größten Märkte weltweit.

Seit der Markteinführung vor etwa sieben Jahren haben sich die Preise für Heimspeicher mehr als halbiert. Doch sind sie damit bereits „wirtschaftlich“, wie immer öfter zu hören und zu lesen ist? So wurde der Käufer des hunderttausendsten Speichers im Jahr 2018 mit den Worten zitiert: „Ich habe eine gigantische Rendite.“

Rausch der Rendite
Die Photovoltaikbranche wirkt elektrisiert, bisweilen gar berauscht. Und auch sonst kritische und unabhängige Journalisten und Medien lassen sich offenbar von der Begeisterung anstecken, ohne entscheidende Fragen zu stellen wie diese: Wie lange halten die Speicher eigentlich? Welchen Stromverbrauch haben sie? Und wie wirtschaftlich sind sie derzeit wirklich?

Beginnen wir mit der letzten dieser drei Fragen. Die Erzählung der Anbieter, die von Medien fast unisono kolportiert wird, folgt diesem Dreisatz:

1. Photovoltaik lohnt sich vor allem bei Eigenverbrauch.

2. Erhöhung des Eigenverbrauchs erhöht die Wirtschaftlichkeit.

3. Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch und macht also die PV-Anlage wirtschaftlicher!

Das ist natürlich ein Trugschluss, der die Kosten des Batteriespeichers schlicht ignoriert. Ihren Niederschlag findet diese Erzählung aber im Monitoringbericht der RWTH zum KfW-Speicherförderprogramm des Bundes. Dort findet sich die Erwartung der Käufer an die Wirtschaftlichkeit des Batteriespeichers. Demnach erwarten 95 Prozent der Käufer, dass
sie durch die Investition in den Speicher nicht mehr Geld ausgeben, als dieser im Betrieb erwirtschaftet. Mehr als die Hälfte glaubt sogar, dass die Batterie finanziellen Gewinn bringt. Lediglich jeder zwanzigste Käufer kommt mit seiner Erwartung der Realität am nächsten: Der Speicher kostet mehr als er finanziell bringt.

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