Archiv der Kategorie ‘Energie Speichern‘

 
 

Bayerisches Start-up entwickelt flüssigen Wasserstoff-Speicher

Ein deutscher Forscher hat eine Möglichkeit gefunden, Wasserstoff flüssig und ohne Druck zu lagern. Mit einem eigenen Start-up bringt er die Technologie nun auf den Markt – in Deutschland und den USA.

Daimler, Hyundai, Toyota: Fast jeder der großen Hersteller entwickelt Autos mit Brennstoffzellen oder hat sogar schon Modelle auf dem Markt. Der nötige Wasserstoff lässt sich elegant mit überflüssigem Windstrom gewinnen, der Wasser per Elektrolyse in Sauerstoff und Wasserstoff spaltet. Wind-to-Gas nennt sich die Technik. Noch ist das alles nicht ganz günstig – aber vielversprechend.

„Wasserstoff ist das Erdöl der Zukunft“, sagt Daniel Teichmann – und er arbeitet daran, seine Prognose wahr zu machen. Denn mit seinem jungen Unternehmen „Hydrogenious Technologies“ hat er ein Verfahren entwickelt, um das Gas in einem Öl einzulagern. Der Vorteil: So lässt sich der leicht brennbare Wasserstoff statt in großen Tanks flüssig und ohne Druck speichern – und der Transport wird absolut ungefährlich. Liquid Organic Hydrogen Carrier, kurz LOHC, heißt dieses Verfahren.

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Marktführer PV-Speicherbatterien 2019 in Deutschland

Daten von ees elektrical energie storage

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Batteriespeicher rechnen sich (noch) nicht

Warum Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen derzeit noch nicht wirtschaftlich sein können und warum ihre Verbreitung trotzdem sinnvoll ist

Artikel von Solarförderverein e.V. vom 14.4.2020

In den nächsten Monaten wird in Deutschlands Privathaushalten die Zahl von 200.000 Batteriespeichern erreicht. Erst zwei Jahre zuvor waren es 100.000 gewesen. Mehr als 80 Prozent der Installateure bieten ihren Kunden zur Photovoltaikanlage auch Heimspeicher an. Und mehr als die Hälfte aller neuen Photovoltaikanlagen werden mit Speicher verkauft. Deutschland ist bei dieser Technik Vorreiter und einer der größten Märkte weltweit.

Seit der Markteinführung vor etwa sieben Jahren haben sich die Preise für Heimspeicher mehr als halbiert. Doch sind sie damit bereits „wirtschaftlich“, wie immer öfter zu hören und zu lesen ist? So wurde der Käufer des hunderttausendsten Speichers im Jahr 2018 mit den Worten zitiert: „Ich habe eine gigantische Rendite.“

Rausch der Rendite
Die Photovoltaikbranche wirkt elektrisiert, bisweilen gar berauscht. Und auch sonst kritische und unabhängige Journalisten und Medien lassen sich offenbar von der Begeisterung anstecken, ohne entscheidende Fragen zu stellen wie diese: Wie lange halten die Speicher eigentlich? Welchen Stromverbrauch haben sie? Und wie wirtschaftlich sind sie derzeit wirklich?

Beginnen wir mit der letzten dieser drei Fragen. Die Erzählung der Anbieter, die von Medien fast unisono kolportiert wird, folgt diesem Dreisatz:

1. Photovoltaik lohnt sich vor allem bei Eigenverbrauch.

2. Erhöhung des Eigenverbrauchs erhöht die Wirtschaftlichkeit.

3. Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch und macht also die PV-Anlage wirtschaftlicher!

Das ist natürlich ein Trugschluss, der die Kosten des Batteriespeichers schlicht ignoriert. Ihren Niederschlag findet diese Erzählung aber im Monitoringbericht der RWTH zum KfW-Speicherförderprogramm des Bundes. Dort findet sich die Erwartung der Käufer an die Wirtschaftlichkeit des Batteriespeichers. Demnach erwarten 95 Prozent der Käufer, dass
sie durch die Investition in den Speicher nicht mehr Geld ausgeben, als dieser im Betrieb erwirtschaftet. Mehr als die Hälfte glaubt sogar, dass die Batterie finanziellen Gewinn bringt. Lediglich jeder zwanzigste Käufer kommt mit seiner Erwartung der Realität am nächsten: Der Speicher kostet mehr als er finanziell bringt.

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Power-to-Liquid: CO2-neutraler Kraftstoff aus Luft und Ökostrom

Aus Ökostrom Kraftstoff gewinnen 

Artikel von next-mobility.news | Redakteur: Katharina Juschkat

Forscher des KIT haben gemeinsam mit Partnern eine kompakte Anlage entwickelt, die aus Ökostrom und CO2 Kraftstoff herstellen kann. Das Verfahren findet Platz in einem Container und ist dezentral einsetzbar.

In vier Schritten zum Kraftstoff

Im ersten Schritt gewinnt die Anlage Kohlendioxid aus der Umgebungsluft in einem zyklischen Prozess. Die Direct-Air-Capture-Technologie von Climeworks, eines Spin-offs der ETH Zürich, nutzt dazu ein speziell behandeltes Filtermaterial. Wie ein Schwamm nehmen die luftdurchströmten Filter Kohlendioxidmoleküle auf. Unter Vakuum und bei 95 Grad Celsius löst sich das anhaftende Kohlendioxid wieder von der Oberfläche und wird abgepumpt.

Im zweiten Schritt erfolgt die gleichzeitige elektrolytische Spaltung von Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf.

Im dritten Schritt werden nach dem Fischer-Tropsch-Verfahren aus dem Synthesegas langkettige Kohlenwasserstoffmoleküle gebildet, die Rohprodukte für Kraftstoffe.

Der vierte Schritt optimiert schließlich die Qualität des Kraftstoffes und die Ausbeute.

Dezentral einsetzbar, wo Ökostrom vorhanden ist

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Energiespeicher: Technologien und ihre Bedeutung für die Energiewende

RENEWS SPEZIAL NR. 88 / NOVEMBER 2019

Neues AEE-Hintergrundpapier zeigt breites Spektrum an Speicheroptionen.

Berlin, 18. Dezember 2019. Speichertechnologien werden für eine moderne und erneuerbare Energieversorgung immer wichtiger. „Mit unserem neuesten Hintergrundpapier geben wir einen Überblick über die verschiedenen Speichertechnologien, die uns für eine sichere und klimafreundliche Energieversorgung zur Verfügung stehen“, sagt Dr. Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).

zum Download: energie-update.de/mediathek/

Wasserstoffstudie Nordrhein-Westfalen

Welche ökonomischen und klimarelevanten Potenziale hat der Wasserstoff in einem künftigen Energiesystem? Durch den zunehmenden Ausbau der erneuerbaren Energien und die voranschreitende Kopplung der Sektoren Strom, Wärme, Verkehr und Industrie unterliegt das deutsche Energiesystem einem grundlegenden Wandel, der nicht nur einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leistet, sondern auch wirtschaftliche Chancen durch neue Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum und eine Reduktion der Importabhängigkeit von fossilen Rohstoffen bietet. In diesem Zusammenhang kann Wasserstoff, der vornehmlich mittels Elektrolyse aus erneuerbarem Strom produziert werden wird, als universeller Energieträger in den genannten Sektoren und als Langzeitspeicher großer Energiemengen einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.

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Audi und Umicore entwickeln Kreislauf für Batterie-Recycling

Mitte Oktober haben wir erfahren, dass BMW, Northvolt und Umicore ein Technologiekonsortium zur Weiterentwicklung einer vollständigen, nachhaltigen Wertschöpfungskette für Batteriezellen gründen. Aber auch mit Audi arbeitet Umicore an einem entsprechenden Projekt zum Batterie-Recycling. Vergangene Woche wurde bekannt, dass Phase eins der strategischen Forschungs-Kooperation abgeschlossen wurde.

Ziel der beiden Partner ist es einen geschlossenen Kreislauf für Bestandteile von Hochvoltbatterien zu entwickeln, die dadurch immer wieder von neuem nutzbar sind. Besonders wertvolle Materialien sollen von einer Rohstoffbank abrufbar sein. Artikel hier lesen

Heiße Steine (als Speicher) sind effizienter als Brennstoffzellen

30 Megawattstunden Strom soll ein Speicher in 1.000 Tonnen Vulkangestein speichern können. Die einfache Technologie ist mit 45 Prozent Effizienz besser als die Speicherung mit Wasserstoff und Brennstoffzelle. Was würde das für die Energiewende bedeuten?

In Hamburg-Altenwerder hat die Siemens-Tochtergesellschaft Siemens Gamesa einen neuen Energiespeicher in Betrieb genommen,, der mit einfacher Technik Strom als Wärme speichert und später über eine Dampfturbine wieder Strom gewinnt. In der Anlage, die auf dem Gelände einer Aluminiumhütte aufgebaut wurde, wird mit heißer Luft ein Speicher mit 1.000 Tonnen Vulkangestein auf rund 750 Grad Celsius aufgeheizt.

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DGS Stromkostenrechner mit PV, Speicher und E-Auto

DGS Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie stellt diesen Rechner zur Verfügung

pv@now easy bewertet den Zusammenhang von Wirtschaftlichkeit und Autarkie, PV-Anlage, Speicherkapazität und Elektro-Fahrzeug

Mit dem kostenfreien Rechentool der DGS Franken konnte man bereits die Wirtschaftlichkeit von PV-Projekten bis 10 kWp bewerten. Nach Wunsch ist neben dem Batteriespeicher jetzt auch die Kombination mit einem E-Auto möglich: Über einen Schieberegler können Sie ab sofort die Jahresfahrleistung für ein E-Autos angeben, welches über das PV-System geladen wird.

Das DGS-Rechentool pv@now easy wurde mit Unterstützung der “Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin realisiert.

Mit nur vier Eingaben: einfach, übersichtlich, schnell und neutral!      Beispiel :

Zum Rechner

 

DGS fordert neue BAFA-Förderung von Stromspeichern

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V. hat in einem offenen Brief an Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier eine neue BAFA-Forderung von Stromspeichern  vorgeschlagen. Das aktuelle Förderprogramm der KfW endet in wenigen Monaten zum 31.12.18. Von der HTW Berlin wurde aktuell in der Arbeitsgruppe Speichersysteme unter Prof. Quaschning eine BAFA-Fördermöglichkeit entwickelt, die einfach umsetzbar ist und die ab dem kommenden Jahr in der Lage ist, die Anzahl der neuen Stromspeicher in Deutschland weiter zu steigern. hier lesen