Archiv der Kategorie ‘Elektromobilität‘

 
 

VW macht Elektroautos zu mobilen Stromspeichern

Artikel bei Edison vom 22.12.2021

Ein Software-Update wird dem VW ID.3 und ID.4 mit großem Akkus schon bald ermöglichen, den Strom ins Netz einzuspeisen – und damit Geschäfte zu treiben.

In Japan sind Elektroautos schon seit längerem wichtige Module im Katastrophenschutz. Wenn nach Erdbeben oder schweren Stürmen vorübergehend die Stromversorgung zusammenbricht, werden E-Mobile im Besitz von Behörden und öffentlichen Institutionen immer wieder auch dazu genutzt, um Krankenhäuser und andere wichtige Versorgungseinrichtungen mit Elektrizität zu versorgen – der in Japan übliche CHAdeMO-Anschluss macht es möglich, den im Akku der Fahrzeuge gespeicherten Strom über eine entsprechende Wallbox in das Netz eines Gebäudes einzuspeisen. Elektroautos werden so zu fahrenden Notstrom-Aggregaten und Stromspeichern.

Volkswagen hat nun Ähnliches mit seinen Elektroautos vom Typ ID vor. Weniger für Katastrophenfälle und mögliche Blackouts, sondern als Teil eines neuen Geschäftsmodells: Mit den Stromern in Kundenhand will der Konzern eine „Brücke schlagen zwischen der Auto- und Energiewelt“ – und die Speicherkapazitäten der Fahrzeug-Akkus nutzen, um überschüssigen Grünstrom zu puffern, wenn das Netz diesen nicht mehr aufnehmen kann.

Elektroautos werden Teil eines intelligenten Stromnetzes

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Northvolt: Erste vollständig recycelte Batterie

Revolt, die Recyclingsparte von Northvolt, hat die erste Batteriezelle aus 100 Prozent recyceltem Nickel, Mangan und Kobalt produziert. Northvolt will sein Batterierecycling nun ausbauen und bis zu 125.000 Tonnen Batterien im Jahr wiederverwerten. Es wird Europas größte Anlage für Batterierecycling.

Die Herstellung der ersten komplett recycelten Batteriezelle bezeichnete Northvolt als Meilenstein für seine Mission einer nachhaltigen Versorgung mit Batterien. Für die Wiederverwendung wurden Nickel-, Mangan- sowie Kobaltmetalle durch eine hydrometallurgische Behandlung mit niedrigem Energieaufwand aus Batterieabfällen gewonnen. Bei diesem Verfahren kommt eine wässrige Lösung zum Einsatz, um die Metalle zu isolieren und zu reinigen.

Northvolts Recyclingfabrik geht 2023 in Betrieb

Die einzige Großanlage, die auch Lithium recyceln kann

Bis 2030 fallen in Europa 250.000 Tonnen Altbatterien an

zum Artikel bei Energyload

CATL präsentiert Natrium-Ionen-Akkus – und will sie ab 2023 in Serie fertigen

Beitrag von Nextmobility 3Redakteur: Svenja Gelowicz

Der chinesische Batteriekonzern hat am Donnerstag eine neue Batterietechnologie präsentiert. Welche Vorteile die gegenüber Lithium-Ionen-Akkus haben soll und wie die Massenfertigung bereits in zwei Jahren starten soll.

Er funktioniere ähnlich wie Lithium-Ionen-Batterien – habe jedoch einige Vorteile. Denn die Technologie sei günstiger und umweltfreundlicher, heißt es in einer Mitteilung. Die Natrium-Akkus seien außerdem besser geeignet für niedrige Temperaturen und könnten zudem schneller geladen werden. Im Detail heiße dies, dass die neuen Batterien bei Zimmertemperatur in 15 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden könnten. Die erste Generation der Natrium-Ionen-Akkus erreiche eine Energiedichte von 160 Wh/kg (Wattstunden pro Kilogramm), eine zweite Generation soll über 200 Wh/kg schaffen. zum Artikel

E-Autos zuhause laden – Tipps zur heimischen Ladestation

Eine Information der Pressesprecherin  Regionale Kommunikation, Kommunikation & Politik Dagmar Jordan von EnBW Energie Baden-Württemberg AG Dezember 2021

Immer mehr Menschen in Baden-Württemberg planen, ein Elektroauto zu kaufen. Dabei wirft vor allem das Laden zuhause viele Fragen auf. Das betrifft sowohl das Anmelden als auch das Installieren der Ladestation. Hierzu hat die Netze BW GmbH nützliche Informationen zusammengestellt:

 Auf der sicheren Seite: Beim Einbau auf Profis setzen

Bürgerinnen und Bürger, die eine Wallbox bei sich installieren wollen, sollten sich als erstes an einen Elektroinstallateur ihrer Wahl wenden, da nur dieser die Elektroinstallation des Gebäudes kennt bzw. einschätzen kann. Er berät auch, welche Ladeinfrastruktur für die individuellen Anforderungen passend wäre. Zusätzlich kümmert er sich um die Schnittstelle zum örtlichen Netzbetreiber bzw. Energieversorger.

Wallbox: Mehr Sicherheit, weniger Ladeverluste

In aller Regel sind weder die gängigen Haushalts- oder Schuko-Steckdosen (230 V) noch die Elektroinstallation dahinter darauf ausgelegt, über mehrere Stunden so viel Leistung abgeben zu müssen, wie für das Laden des Elektroautos benötigt wird. Hier bieten Wallboxen mehr Sicherheit, sind sparsamer und ermöglichen – bei optionaler Installation eines separaten Stromzählers – die individuelle Auswahl eines Stromanbieters. Zudem ist mit Wallboxen ein Lademanagement möglich, das den bestehenden Netzanschluss durch eine intelligente Steuerung optimal ausnutzt.

Ladestation anmelden

Für die Netzbetreiber ist es wichtig zu wissen, wie sich die Anforderungen ans Stromnetz durch das vermehrte Laden von E-Fahrzeugen entwickeln. Wenn die Ladestation eingebaut wird, muss sie daher beim zuständigen Netzbetreiber gemeldet werden. Für viele Kommunen in Baden-Württemberg ist das die Netze BW. Sie prüft vorab, ob der Netzanschluss entsprechend der höheren Leistungsanforderung ertüchtigt werden muss. In manchen Fällen ist darüber hinaus eine Verstärkung des Stromnetzes notwendig. Übrigens: Ladeeinrichtungen mit einer Anschlussleistung bis einschließlich 12 kW sind meldepflichtig, bei Ladeeinrichtung mit einer Leistung von mehr als 12 kW gilt eine Anmelde- und Genehmigungspflicht.

Weitere Informationen und Hinweise sind auch auf der Homepage der Netze BW zu finden. Dort kann man zudem die Wallbox fürs E-Auto online anmelden als auch mit Hilfe einer Onlinesuche einen geeigneten Elektroinstallateur aus der Region finden.

www.netze-bw.de/netzanschluss/elektromobilitaet-zuhause

NUMBAT Schnellladen aus Batteriespeicher

Numbat kombiniert das Beste aus zwei Welten: High Power Charching und Batterietechnologie

Das Prinzip von Numbat. Eine Schnellladestation enthält einen Batteriespeicher (200kWh), der aus dem Niederspannungsnetz geladen wird und aus dem dann mit hoher Leistung (bis 300kW) Fahrzeuge geladen werden können. Es sind bei der Installation keine größeren Maßnahmen am Stromnetz oder Baumaßnahmen notwendig. Link zu NUMBAT

Numbat plant ein Schnelladenetz im Allgäu unter anderem auch auf Parkplätzen einer Supermarktkette.

 

Bares Geld für Dein Elektro-Auto (Die Treibhausgasminderungsquote (THG))

Der Umstieg auf alternative, umweltfreundlichere Antriebssysteme wird durch das Treibhausgaszertifikat gefördert.

Ab dem Jahr 2022 bekommen Halter eines Elektro-Autos jedes Jahr eine Barprämie in Höhe von bis zu 275 € (je nach Anbieter) für das ihnen zugeordnete THG-Zertifikat.

E-Mobilisten (Unternehmen und private E-Auto-Fahrer) können ab dem nächsten Jahr ihre Kohlendioxid-Einsparungen über das THG-Zertifikat an die Mineralölfirmen übertragen. Im Gegenzug erhalten sie Geld.

Da der direkte Handel mit den THG-Zertifikaten auf Grund der Vielzahl der Personen praktisch nicht umsetzbar ist, gibt es Anbieter, die für viele private Halter gleichzeitig mit den Unternehmen verhandeln und einen Großteil des Erlöses an die Halter weitergeben.

Wenn die E-Auto-Besitzer ihre Anteile nicht selbst verkaufen, wird das die Bundesrepublik für diese tun. Und das Geld behalten.

Wer seinen Anteil hingegen über einen der Zertifikate-Händler verkauft, kann selbst entscheiden, ob das Geld anschließend an ein Umweltprojekt gespendet werden soll oder z. B. in eine klimafreundliche Photovoltaik-Anlage investiert wird.

Link zu weiteren Infos und Anbietern

Alles spricht fürs E-Auto

Vergleich Brennstoffzelle, E-Fuels und E-Antrieb

Maximilian Fichtner ist Chemiker und hat sich lange mit Energie und Wasserstoff beschäftigt. Jetzt ist er einer der bekanntesten Batterieforscher Deutschlands. Auf dem auto motor und sport-Kongress wägt er alternative Antriebe gegeneinander ab. Das Ergebnis ist eindeutig.

Einige Überschriften in dem Artikel

Lithium-Ionen-Batterie macht moderne E-Autos möglich

Das E-Auto emittiert weniger Treibhausgase

Brennstoffzellenautos brauchen viermal mehr Energie als E-Autos

Zur H2-Tankstelle muss 5 mal täglich ein Lkw kommen

E-Fuels sind keine Lösung fürs Klima

Batterien entwickeln sich hervorragend

Sprit braucht mehr Energie zur Herstellung als das E-Auto zum Fahren

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Präsentation Transformation der Antriebe

SVOLT: Kobaltfreie Batterie für 600 Kilometer Reichweite

Artikel in Energyload von  Dr. Klaus Decken

VOLT hat mit der Serienfertigung seiner kobaltfreien Akkus begonnen und meldet erfolgreiche Praxistests im Elektroauto ORA Cherry Cat von Great Wall Motors.

SVOLT arbeitet an der ersten serienreifen Batterie ohne Kobalt und hat bereits mit der Massenproduktion begonnen. Das erste Elektroauto, das die Batterie nutzt, ist der ORA Cherry Cat von Great Wall Motors. Dessen Reichweite liegt nach Straßentests bei 600 Kilometern.

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Nissan Leaf als erstes Elektrofahrzeug wie ein Großkraftwerk qualifiziert

Artikel bei Energyload

Der Nissan Leaf steht in Hagen auf dem Firmengelände des Energieversorgers Enervie. Er kann bidirektional geladen werden, kann also nicht nur Strom aufnehmen, sondern auch abgeben. So wird er zu einem mobilen Stromspeicher, den die Ladetechnologie von Mobility House anhand der aktuellen Netzfrequenz steuert. Der Leaf ist damit als erstes Elektroauto am Markt für Regelenergie wie ein Großkraftwerk qualifiziert. Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion bestätigte, dass das Fahrzeug alle regulatorischen Anforderungen erfüllt, um Primärregelleistung zu erbringen.

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Lithium aus geothermischen Kraftwerken: Kommt der neue Rausch am Rhein?

Ein Bericht von Heinz Wraneschitz  bei DGS, Deutsche Gesellschaft für Sonnennergie  17.9.2021

Lithium als Abfallprodukt aus Geothermieanlagen: Eine neue Fördermethode für das nachgefragte Alkalimetall wird gerade professionalisiert: Doch nicht alle Thermalquellen sind dafür geeignet.

Im Graben des oberen Teils von Vater Rhein meinen nun mehrere Konsortien, sie könnten dort das Metall sowohl günstiger als auch umweltverträglicher gewinnen als durch Verdunstung oder im Bergbau. Allen Ideen liegt dieselbe Technik zugrunde: Sie wollen die zum Teil beachtlichen Gehalte an Lithium aus dem Wasser herausfiltern, das für geothermische Nutzung aus den Tiefen der Erde hochgepumpt wird. Die heißen Untergrundwässer im Oberrheingraben gelten hierfür als gut geeignet, weil sie unter anderem reichlich Lithium enthalten…….

…. …….An einer normalen Geothermieanlage kommt man so auf 900 bis 1.500 Tonnen Li pro Jahr“, beschreibt der EnBW-Geothermieexperte Thomas Kölbel das Verfahren.

Alleine die Li-Menge der Geothermie Bruchsal könnte für die Batterien von 20.000 Elektroautos reichen, so EnBW……..

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