Archiv der Kategorie ‘Elektromobilität‘

 
 

Batterien von E-Autos mit besserer Umweltbilanz

06.12.2019 – IVL Swedish Environmental Research Institute

(dpa) Bei der Produktion der Batterien von Elektroautos werden laut einer neuen Studie inzwischen weniger klimaschädliche Gase ausgestoßen als vielfach angenommen. Einer der Hauptgründe dafür sei, dass die Produktionsstätten vergrößert worden seien und bei voller Kapazität liefen, was sie effizienter mache, erklärte Erik Emilsson vom schwedischen Umweltforschungsinstitut IVL. Auch der Gebrauch fossilfreier Energieträger spiele eine wesentliche Rolle. Laut IVL ist die Verwendung erneuerbarer Energien bei der heutigen Batterieproduktion zwar weiterhin relativ gering ausgeprägt, ihr Anteil nimmt aber zu.

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Recycling von E-Auto-Akkus: Aktueller Stand und Ausblick

6.12.2019 | Autor/ Redakteur: Wolfgang Rudschies / Benjamin Kirchbeck

Je nach Zeit und Nutzungsintensität verlieren Lithium-Ionen-Akkus Kapazität. Wertlos sind sie dann aber noch lange nicht.

Nach zähem Ringen um das Elektroauto bringen die Autohersteller endlich mehr und mehr Modelle mit akzeptablen Reichweiten. Der lang ersehnte Markthochlauf setzte zwar zeitverzögert ein, doch in wenigen Jahren werden Elektroautos zum ganz normalen Straßenbild gehören. Zu Recht fragen schon heute viele Menschen: Was passiert mit den Akkus, wenn sie ihre Kapazität verlieren und aufgrund der dann eingeschränkten Reichweite ausgetauscht werden. Droht deshalb in einigen Jahren ein massives Entsorgungsproblem?

 

Ein zukünftiger Markt: Akkus im Second Life

Messreihen von Alterungsprozessen im Labor haben gezeigt, dass das Second Life durchaus noch 10 bis 12 Jahre währen kann. Das heißt: Ein Akku wird bei durchschnittlicher Beanspruchung erst nach über 20 Jahren ein Fall für die Entsorgung sein.

Effiziente Verwertung: Recycling in mehreren Prozessschritten

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Elektrische Klein- und Leichtfahrzeuge

Chancen und Potenziale für Baden-Württemberg

Elektrische Klein- und Leichtfahrzeuge (LEV) sind seit einigen Jahren auf dem Markt erhältlich und eröffnen neue Möglichkeiten für die Mobilität im ländlichen und urbanen Raum. Das Ziel dieser Studie ist es, eine aktuelle Bestandsaufnahme zu elektrischen Klein- und Leichtfahrzeugen mit dem Schwerpunkt auf Baden-Württemberg vorzunehmen. Dabei werden auch Chancen und Risiken von LEV aufgezeigt, um politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern sowie Unternehmerinnen und Unternehmern Orientierung zu bieten.Im Rahmen der Studie sollen folgende Leitfragen beantwortet werden: Welchen Nutzen können Klein- und Leichtfahrzeuge für zukünftige elektrische Mobilitätslösungen erbringen – welche verkehrlichen Wirkungen könnten erzielt werden? In welchem Maße können baden-württembergische Unternehmen an der weltweiten Wertschöpfung im elektrischen Klein- und Leichtfahrzeugsegment partizipieren?

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Kostenrechner E-Auto im Vergleich mit Verbrenner

Wie viel kostet ein Elektroauto monatlich oder pro Kilometer? Wie hoch sind die Kosten nach 10 Jahren? Und wie fällt der Vergleich mit Verbrennern aus? Finden Sie es für Ihr Wunschmodell einfach selbst heraus!

Der EFAHRER.com Kostenrechner gibt ihnen einen schnellen Überblick über die anfallenden Kosten. Neben Anschaffungskosten werden auch laufende Kosten eingerechnet und mit Verbrennern verglichen.

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Alles rund um das Thema E-Mobilität

Beiträge zur E-Mobilität Das E- Portal von Chip und Focus- Online

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Elektro-Mythen-Check: Lassen E-Autos das Stromnetz kollabieren?

Artikel in EFAHRER.com von Josef Reitberger am 14.03.2019

Das Rechen-Szenario von E-Auto-Skeptikern ist einfach und scheinbar zwingend: Ältere Tesla Model S, die Renault Zoe und der Audi e-tron mit Schnelllade-Option ziehen bis zu 22 Kilowatt aus einem dreiphasigen Stromanschluss. Sobald es in einer Wohnstraße mehrere solche Autos gibt, dann droht der Blackout nach Feierabend, wenn alle E-Autobesitzer nach Hause gekommen sind, ihr Fahrzeug eingestöpselt haben und so eine Last von hunderten Kilowatt zusätzlich erzeugen

Lösungen des Problems werden in den Abschnitten beschrieben

  • Intelligente Steuerung
  • Schlaue Netze und variable Preise für die Zukunft mit Erneuerbaren Energien
  • E-Autos sind nicht nur Last, sondern auch Stütze

Fazit: Selbst eine vollständige Elektrifizierung des privaten Autoverkehrs ist mit den deutschen Niederspannungs-Verteilnetzen möglich, ohne dass Überlastungen drohen. Dazu sind aber sinnvolle Tag-Nacht-Tarife für die Steuerung der Ladezeiten notwendig. Für den maximalen E-Auto-Komfort müssen die Netze intelligenter werden. Mit den Smart-Meter-Stromzählern, die in neuen Häusern installiert werden, ist die Basis dafür bereits gelegt.

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Skoda installiert Ladesäule mit kinetischer Batterie

Das Škoda Auto DigiLab hat in Prag mit dem Pilotbetrieb einer besonders innovativen Schnellladestation begonnen. Die von Chakratec entwickelte Ladetechnologie basiert auf kinetischer Schwungradtechnik und stellt doppelt so viel elektrische Leistung bereit wie vom Stromnetz zur Verfügung gestellt wird.

Technisches Herzstück der Ladestation sind zehn Schwungräder in einem Container, die dort in einem Vakuum rotieren. Wird Netzstrom zugeführt, beschleunigen die Schwungräder. Sobald ein Fahrzeug geladen wird, produzieren sie selbst Strom und verlieren dabei an Drehzahl. Nach dem Ladevorgang benötigen die Schwungmassen Zeit, um wieder auf Drehzahl zu kommen. Bei der 100-kW-Säule in Prag dauert dieser Vorgang nach Angaben von Škoda etwa 45 Minuten……

………. Obwohl die Netzanschlussleistung dort nur 40 Kilowatt beträgt, kann ein E-Auto an dieser Ladestelle mit bis zu 100 Kilowatt Leistung geladen werden. „Damit können wir auch dort High-Speed-Ladestellen anbieten, wo nur eine niedrige Netzanschlussleistung vorhanden ist.

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Brennstoffzellen- und Batteriefahrzeuge

VDI/VDE-Studie vom Mai 2019

Ausführlichs Studie in der Batterie- und Brennstofffahrzeuge verglichen werden.

  • Gegenüberstellung Batterie-Fahrzeuge BEV und Brenstoffzellen-Fahrzeuge FCEV
  • Marktentwicklung von Brennstoffzellenfahrzeugen
  • Anwendungspotenziale
  • Absatzentwicklung
  • Bewertungskriterien der Elektromobilität-Technologien
  • Elektromobilität–Kernaussagen und Argumente
  • Politische Zielstellungen
  • Tanken und Reichweite
  • Infrastruktur
  • Energiebeschaffung
  • KritischeRohstoffe
  • KostenPkw
  • Forschungsbedar

Einige Aussagen der Studie:

Brennstoffzellenfahrzeuge(FCEV) und Batteriefahrzeuge (BEV) können bei Nutzung erneuerbarer Energien gleichermaßen Beiträge zur Unterstützung der umweltpolitischen Ziele leisten. Brennstoffzellenelektrische Antriebe bieten darüberhinaus für Deutschland und Europa das Potenzial, einen hohen Anteil der Wertschöpfung darzustellen.

Die Infrastrukturinvestitionen für BEV sind  bei einer geringen Marktdurchdringung geringer als für FCEV. Bei einer größeren Marktdurchdringung ist von geringeren Investitionen für die H2-Infrastruktur auszugehen. Eine Mischung beider Systeme–BEV für die kürzeren Strecken und FCEV für die Langstrecke könnte ein Kostenoptimum ergeben.

Wasserstoff erlaubt schnelles Tanken bei weltweit einheitlichen Tanksystemen. Die Wasserstoffvollbetankung von FCEV ist mit 3 min bis 5 min vergleichbar mit der heutigenFahrzeugbetankung. Auch bei Einsatz von Schnellladestationen dauert das Nachladen von BEV ca. 20min bei einer Begrenzung der Ladung auf 80% der Batteriekapazität(SOC). FCEV verfügen nach aktuellem Entwicklungsstand gegenüber BEV über eine größere Reichweite bei gleichzeitig größerer Nutzlast und ermöglichen das Heizen im Winter ohne signifikante Reichweitenreduzierung. Batteriefahrzeuge nutzen derzeit die eingesetzte Primärenergie um etwa den Faktor 2 effizienter als Brennstoffzellenfahrzeuge. Die Speicherwirkung von Wasserstoff und der damit möglicherweise deutlich geringeren Abregelung von Stromquellen aus erneuerbaren Energien wird dabei nicht berücksichtigt.

Ganze Studie hier lesen Link zur Studie

Anmwerkung REFI Team: Prof. Doppelbauer behauptet für die H2 Technik einen um den Faktor 4-5 fachen Stromverbrauch gegenüber BEV.  Siehe Beitrag “Elektromobilität und Entewicklungsperspektiven des Automobils” weiter unten 24. Sept. 2019 zum Beitrag

Auch Verbrenner fahren mit Strom!

Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin Brandenburg hat eine Untersuchung angestellt zum Stromverbrauch der Verbrenner.

Die Herstellung, von Kraftstoffen, Förderung, Raffinerie, Transport usw benötigt eine Menge an Strom, die nicht zu vernachlässigen ist im Vergleich zum Stromverbrauch eines Elektroautos.

Die wichtigste Aussage der Untersuchung:

GEMNIS-Datenbank: Für den Durchschnittsverbrauch von 7 Litern auf 100 km kommen alleine an dieser Stelle mehr als 11 Kilowattstunden an Strom zusammen. Dies reicht aus, um mit einem Elektrofahrzeug 50-80 Kilometer weit zu fahren. Klingt verrückt, stimmt aber. Alleine der Stromverbrauch zur Herstellung der Kraftstoffe entspricht also schon einem nennenswerten Anteil des Stromverbrauches eines Elektroautos.

Der direkte Stromanteil der Kraftstoffproduktion beträgt 50% und mehr der benötigten Antriebsenergie eines Elektroautos.

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Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg

Stromer mit Speicher und Solaranlage im Paket

Für Mitsubishi ist der Plug-in Hybrid Outlander mehr als nur ein Elektroauto, sondern eine Energiestation auf Rädern, die Hausbesitzer und öffentliche Einrichtungen über Stromausfälle hinweghilft. Vehicle to Home heißt das Konzept, das ab 2020 auch in Europa zum Einsatz kommen soll.

Nissan sucht bereits Tester

Ähnliche Vehicle-to-Grid (V2G)- und Vehicle-to-Home (V2H)-Lösungen will Mitsubishi Motors zusammen mit seinem Allianzpartner Nissan ab kommendem Jahr auch in Europa anbieten. Nissan will im Januar in Deutschland unter dem Namen i-rEzEPT (“intelligente rückspeisefähige Elektrofahrzeuge zur Eigenstrommaximierung und Primärregelleistungsmarkt-Teilnahme”) zusammen mit zwei Fraunhofer-Instituten sowie Bosch einen Feldversuch starten und sucht dafür bereits Freiwillige: 15 Hausbesitzer mit einer Photovoltaik-Anlage kriegen vom Autohersteller einen Heimspeicher sowie eine Wallbox spendiert und dürfen obendrein einen Leaf für einen Monatsbeitrag von 100 Euro ein Jahr lang testen. Bei dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekt soll untersucht werden, inwieweit “rückspeisefähige” Elektromobile einen Beitrag zur Stabilisierung öffentlicher wie privater Stromnetze leisten können.

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