Archiv der Kategorie ‘Aktuelles‘

 
 

Steckdosen Solaranlagen (Balkon)

Meldung von DGS Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.  27.04.2019

Mieter dürfen Steckdosen-Solargeräte jetzt selbst anmelden

 Verbraucher können Steckdosen-Solargeräte zur privaten Stromerzeugung bis zu einer Gesamtleistung von 600 Watt jetzt selbst beim Netzbetreiber anmelden, statt wie bisher über einen Elektroinstallateur. Rechtssicher möglich macht dies eine Neuregelung der Norm VDE-AR-N 4105, die am 27. April 2019 in Kraft tritt.

Beitrag hier lesen

Meldepflicht für das Markstammdatenregister

Das Internetportal „Marktstammdatenregister“ ist am 31.1.2019 gestartet. Es wird einen umfassenden Überblick über zwei Millionen Anlagen und Akteure des deutschen Strom- und Gasmarktes geben. Alle Anlagenbetreiber müssen sich und ihre ca. zwei Millionen Anlagen, darunter 1,7 Millionen Solaranlagen, dort registrieren. Das Register wird von der Bundesnetzagentur betreut.

Zu sämtlichen Anlagen müssen sich die Betreiber selbst registrieren und sie müssen die Anlagendaten eingeben. Alle Daten sind aktuell zu halten. Eine neue Registrierung im MaStR ist auch dann erforderlich, wenn die Anlage bereits in einem der Register der Bundesnetzagentur registriert war.

Für Bestandsanlagen, die vor dem Start des Marktstammdatenregisters in Betrieb gegangen sind, gilt grundsätzlich eine zweijährige Frist ab Start des Webportals, also ab dem 31.1.2019.

Für Neuanlagen gilt nach deren Inbetriebnahme eine einmonatige Frist zur Registrierung.

Zugang zum Marstammdatenregister https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR

Flyer zum Markstammdatenregister

Fact Sheet zum Marlstammdatenregister

Drastischer Einbruch der globalen Erdölförderung

Drastischer Einbruch der globalen Erdölförderung in den kommenden Jahren.
In 2025 wird es nur noch die Hälfte der Ölförderung von heute geben

Die Internationale Energie Agentur (IEA) warnt in ihrem neuen World Energy Outlook 2018 (WEO 2018) vor einer dramatischen Unterversorgung der weltweiten Erdölversorgung. Nicht erst in Jahrzehnten – nein, bereits in den kommenden fünf Jahren soll diese eintreten! Dies ist deshalb besonders bedeutsam, weil die IEA bisher immer die Frage nach dem Maximum der globalen Erdölförderung – dem Peak Oil – ignoriert hat und die Botschaft setzte, dass es auch weiterhin keine Engpässe in der Ölversorgung gäbe. Artikel von Hans-Josef Fell Nov. 2018  hier lesen

Inromationsveranstaltung zu PV und Speicher am 10.10.2018

Die Veranstaltung unter dem Thema “PV-Anlagen lohnen sich wieder” Informationen zur Technik, Wirtschaftlichkeit und Finanzierung von PV-Anlagen mit Speicherbatterien gegeben.

Durch die gesunkene Einspeisevergütung, die deutlich niedriger ist als der aktuell zu bezahlende Strombezugspreis ist es sinnvoll den PV-Strom möglichst selbst zu verbrauchen. Batteriespeicher ermöglichen eine höhere Eigenverbrauchsrate und vor allem einen größeren Anteil des selbst erzeugen Stromes am Gesamtverbrauch  des Hauses (Autarkiegrad)

Die Präsenationen zu dem Infoabend sind hier zu lesen:

Kurze Einführung PV-Anlagen lohnen sich wieder

Vortrag Fa. ENERIX Präsentation enerix Fachvortrag

Erfahrungsbericht PV + Speicher Fischer Maierhöfen

Finanzierung un Förderprogramme Vortrag Förderprogramme Speicher

DGS fordert neue BAFA-Förderung von Stromspeichern

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V. hat in einem offenen Brief an Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier eine neue BAFA-Forderung von Stromspeichern  vorgeschlagen. Das aktuelle Förderprogramm der KfW endet in wenigen Monaten zum 31.12.18. Von der HTW Berlin wurde aktuell in der Arbeitsgruppe Speichersysteme unter Prof. Quaschning eine BAFA-Fördermöglichkeit entwickelt, die einfach umsetzbar ist und die ab dem kommenden Jahr in der Lage ist, die Anzahl der neuen Stromspeicher in Deutschland weiter zu steigern. hier lesen

Monitoring-Bericht zum Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg Teil I Klimafolgen und Anpassung

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Dem Klimawandel entgegenzutreten bedeutet, zwei Aspekte zu betrachten. Zuallererst ist es von entscheidender Bedeutung, der Entwicklung mit einem engagierten Klimaschutz, also der Reduzierung von Treibhausgasen, entgegenzuwirken. Gleichwohl müssen wir uns aber auch an die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels anpassen.

Franz Untersteller MdL Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg

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Der Begriff der “Heißzeit” schlägt ein wie eine Bombe

Selbst wenn das Pariser Klimaabkommen eingehalten werden würde, könne dem Planeten eine Heißzeit drohen, so Professor Hans Joachim Schellnhuber, Chef von PiK-Potsdam. Industrielle Treibhausgasemissionen, so das Statement, seien nicht der einzige Faktor, der die Temperatur auf der Erde beeinflusse. „Unsere Arbeit weist darauf hin, dass eine vom Menschen verursachte globale Erwärmung von 2°C andere Prozesse des Erdsystems anstoßen könnte.hier lesen

Auf ein Wort: Claudia Kemfert

 

Claudia Kemfert leitet seit 2004 die Abteilung „Energie, Verkehr, Umwelt“ am DIW in Berlin und ist seit 2009 Professorin für Energieökonomie an der Hertie School of Governance in Berlin. Sie hatte auf der Messe Intersolar Europe 2018 in München unter Moderation von Franz Alt einen Gastvortrag für den Georg-Salvamoser-Preis gehalten.  hier lesen

 

 

Stromgestehungskosten: EE 2018

Studie zu Stromgestehungskosten: Photovoltaik und Onshore-Wind sind günstigste Technologien in Deutschland (20.3.2018)

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben heute die vierte Auflage ihrer Studie zu den Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien vorgelegt. Darin analysieren sie die aktuellen Kosten und prognostizieren die weitere Entwicklung auf Basis von technologiespezifischen Lernraten und Marktszenarien bis zum Jahr 2035. »Die Kostenprognosen der Vorgängerstudien haben sich bestätigt. Die Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien sinken kontinuierlich und sind kein Hindernis für eine CO₂-freie Stromerzeugung mehr. Neu errichtete Photovoltaik-Anlagen und Onshore-Windenergieanlagen an günstigen Standorten sind bereits heute günstiger als fossile Kraftwerke, und dieser Trend wird sich bis 2035 deutlich verstärken«, so Projektleiter Dr. Christoph Kost

Erfahrungsbericht Braunkohletagebau

In Baden-Württemberg erleben wir gerade bei Windkraftprojekten oft Diskussionen nach dem St-Florians-Prinzip und mit einem Heile-Welt-Anspruch bezüglich des Landschaftsbilds. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir den Erfahrungsbericht von Philipp Kiefer von den Protesten gegen den Braunkohleabbau im Hambacher Forst. Dort ist vom ursprünglichen Bestand von rund 10.000 (in Worten: zehntausend) Hektar nur noch die Hälfte übrig. Und auch diese sollen weiter abgegraben werden. Philipp Kiefer steht auch gerne für Fotovorträge zur Verfügung. “Das große Loch” hier downloaden.