Archiv der Kategorie ‘Aktuelles‘

 
 

Bürger*innen wollen mehr Erneuerbare Energien

Berlin, 18. Oktober 2019 – Kaum ein Thema war in den vergangenen Monaten so präsent wie der Klimaschutz. Ein großer Baustein im Aufhalten des menschengemachten Klimawandels ist die Umsetzung der Energiewende. „Erneuerbare Energien können sehr viel dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen in Deutschland zu reduzieren, und zwar im Strom-, Verkehrs- und Wärmesektor“, sagt Dr. Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). „Die deutsche Bevölkerung weiß, wie wichtig Erneuerbare dafür sind. Unsere neue Akzeptanzumfrage zeigt, dass die Menschen die Energiewende wollen.“

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Die Zustimmung zu den Erneuerbaren Energien spiegelt sich auch darin wider, dass 64 Prozent der Befragten es sehr gut beziehungsweise eher gut fänden, wenn Erneuerbare-Energie-Anlagen in ihrer Nachbarschaft stünden. Bei Kohle- und Atomkraftwerken sind es jeweils nur acht Prozent. „Besonders bemerkenswert ist, dass die Zustimmung sogar noch steigt, wenn die Befragten bereits Erfahrungen mit diesen Anlagen in ihrer Nachbarschaft haben“, so Brandt. So nimmt die Befürwortung hinsichtlich eines Solarparks in der eigenen Nachbarschaft von 66 auf 78 Prozent zu, wenn sich bereits ein Solarpark in der unmittelbaren Umgebung befindet. Auch bei Windenergie- und Biogasanlagen ist dieser positive Effekt zu sehen.

BEE-Energiewende-Szenario 2030

Nachdem bereits im Februar diesen Jahres in Berlin drei für die Energiewende wichtige gesellschaftliche Institutionen eine Vergleichsstudie [1] ihrer innerhalb der letzten zwei Jahre publizierten Grundsatzstudien vorgestellt hatten – die DGS-News berichteten[2] – trat nun im Mai der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) mit einem eigenen „BEE-Szenario 2030“ in die Diskussion um den weiteren Weg der Energiewende ein.[3] Der Untertitel heißt zwar „65% Erneuerbare Energien bis 2030“. Doch die Studie bezieht sich auf den Stromsektor, für den im Koalitionsvertrag der derzeitigen, von Union und SPD getragenen Bundesregierung für 2030 ein Anteil Erneuerbarer Energien (EE) von 65 %  festgeschrieben ist. Dabei hängt natürlich die insgesamt anzusetzende Menge der EE (in Terrawattstunden/TWh) von der angenommenen Höhe des Gesamtstromverbrauchs ab.  ………..

Bei einem Gesamtstromverbrauch von 740 TWh in 2030 müssten bei Beibehaltung des 65%-EE-Ziels dann 481 TWh Strom mit Erneuerbaren Energien abgedeckt werden – deutlich mehr, als jene 384 TWh EE aus den Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber zum Szenariorahmen B des aktuellen  Netzentwicklungsplans. Um das 65%-Ziel in 2030 zu erreichen, „ist gemäß BEE-Szenario 2030 eine jährliche Installation von 4.700 MW Windenergie Onshore, 1.200 MW Windenergie Offshore, 10.000 MW Photovoltaik, 600 MW  Bioenergie, 50 MW Wasserkraft und 50 MW Geothermie  notwendig.“ weiter lesen

Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg

Mit der Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg treiben die Verbände und Organisationen der Energiewende im Südwesten gemeinsam den Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung voran.

Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V. lädt Unternehmen, Vereine, Genossenschaften, Forschungseinrichtungen und Privatpersonen ein, Mitglied zu werden und bei der Gestaltung der Prozesse, Aufgaben und Tätigkeiten aktiv mitzuwirken.

Erklärtes Ziel der Plattform EE BW: Sie will schnellstmöglich eine umweltverträgliche, preiswerte und zukunftssichere Energieversorgung auf Basis der Erneuerbaren Energien umsetzen. Sie will die Aktivitäten der verschiedenen Partner verzahnen. Und sie nimmt mit den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität das gesamte Energiesystem in den Blick: Es geht also um eine ganzheitliche Energiewende in Baden-Württemberg.
Die Plattform EE BW soll mit sachlichen Informationen dazu beitragen, „dass eine fachliche Debatte möglich und die breite gesellschaftliche Akzeptanz für die Energiewende weiterhin gewährleistet ist“. Dazu gehören Presse- und Öffentlichkeitsarbeit genauso wie die Bereitstellung von Expertise für Politik und Verwaltung rund um alle erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Daneben stehen gemeinsame Aktionen zu Energie- und Klimapolitik und Informationsaustausch auf der Agenda. Link zur Plattform

Steckdosen Solaranlagen (Balkon)

Meldung von DGS Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.  27.04.2019

Mieter dürfen Steckdosen-Solargeräte jetzt selbst anmelden

 Verbraucher können Steckdosen-Solargeräte zur privaten Stromerzeugung bis zu einer Gesamtleistung von 600 Watt jetzt selbst beim Netzbetreiber anmelden, statt wie bisher über einen Elektroinstallateur. Rechtssicher möglich macht dies eine Neuregelung der Norm VDE-AR-N 4105, die am 27. April 2019 in Kraft tritt.

Beitrag hier lesen

Meldepflicht für das Markstammdatenregister

Das Internetportal „Marktstammdatenregister“ ist am 31.1.2019 gestartet. Es wird einen umfassenden Überblick über zwei Millionen Anlagen und Akteure des deutschen Strom- und Gasmarktes geben. Alle Anlagenbetreiber müssen sich und ihre ca. zwei Millionen Anlagen, darunter 1,7 Millionen Solaranlagen, dort registrieren. Das Register wird von der Bundesnetzagentur betreut.

Zu sämtlichen Anlagen müssen sich die Betreiber selbst registrieren und sie müssen die Anlagendaten eingeben. Alle Daten sind aktuell zu halten. Eine neue Registrierung im MaStR ist auch dann erforderlich, wenn die Anlage bereits in einem der Register der Bundesnetzagentur registriert war.

Für Bestandsanlagen, die vor dem Start des Marktstammdatenregisters in Betrieb gegangen sind, gilt grundsätzlich eine zweijährige Frist ab Start des Webportals, also ab dem 31.1.2019.

Für Neuanlagen gilt nach deren Inbetriebnahme eine einmonatige Frist zur Registrierung.

Zugang zum Marstammdatenregister https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR

Flyer zum Markstammdatenregister

Fact Sheet zum Marlstammdatenregister

Drastischer Einbruch der globalen Erdölförderung

Drastischer Einbruch der globalen Erdölförderung in den kommenden Jahren.
In 2025 wird es nur noch die Hälfte der Ölförderung von heute geben

Die Internationale Energie Agentur (IEA) warnt in ihrem neuen World Energy Outlook 2018 (WEO 2018) vor einer dramatischen Unterversorgung der weltweiten Erdölversorgung. Nicht erst in Jahrzehnten – nein, bereits in den kommenden fünf Jahren soll diese eintreten! Dies ist deshalb besonders bedeutsam, weil die IEA bisher immer die Frage nach dem Maximum der globalen Erdölförderung – dem Peak Oil – ignoriert hat und die Botschaft setzte, dass es auch weiterhin keine Engpässe in der Ölversorgung gäbe. Artikel von Hans-Josef Fell Nov. 2018  hier lesen

Inromationsveranstaltung zu PV und Speicher am 10.10.2018

Die Veranstaltung unter dem Thema “PV-Anlagen lohnen sich wieder” Informationen zur Technik, Wirtschaftlichkeit und Finanzierung von PV-Anlagen mit Speicherbatterien gegeben.

Durch die gesunkene Einspeisevergütung, die deutlich niedriger ist als der aktuell zu bezahlende Strombezugspreis ist es sinnvoll den PV-Strom möglichst selbst zu verbrauchen. Batteriespeicher ermöglichen eine höhere Eigenverbrauchsrate und vor allem einen größeren Anteil des selbst erzeugen Stromes am Gesamtverbrauch  des Hauses (Autarkiegrad)

Die Präsenationen zu dem Infoabend sind hier zu lesen:

Kurze Einführung PV-Anlagen lohnen sich wieder

Vortrag Fa. ENERIX Präsentation enerix Fachvortrag

Erfahrungsbericht PV + Speicher Fischer Maierhöfen

Finanzierung un Förderprogramme Vortrag Förderprogramme Speicher

DGS fordert neue BAFA-Förderung von Stromspeichern

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V. hat in einem offenen Brief an Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier eine neue BAFA-Forderung von Stromspeichern  vorgeschlagen. Das aktuelle Förderprogramm der KfW endet in wenigen Monaten zum 31.12.18. Von der HTW Berlin wurde aktuell in der Arbeitsgruppe Speichersysteme unter Prof. Quaschning eine BAFA-Fördermöglichkeit entwickelt, die einfach umsetzbar ist und die ab dem kommenden Jahr in der Lage ist, die Anzahl der neuen Stromspeicher in Deutschland weiter zu steigern. hier lesen

Monitoring-Bericht zum Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg Teil I Klimafolgen und Anpassung

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Dem Klimawandel entgegenzutreten bedeutet, zwei Aspekte zu betrachten. Zuallererst ist es von entscheidender Bedeutung, der Entwicklung mit einem engagierten Klimaschutz, also der Reduzierung von Treibhausgasen, entgegenzuwirken. Gleichwohl müssen wir uns aber auch an die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels anpassen.

Franz Untersteller MdL Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg

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Der Begriff der “Heißzeit” schlägt ein wie eine Bombe

Selbst wenn das Pariser Klimaabkommen eingehalten werden würde, könne dem Planeten eine Heißzeit drohen, so Professor Hans Joachim Schellnhuber, Chef von PiK-Potsdam. Industrielle Treibhausgasemissionen, so das Statement, seien nicht der einzige Faktor, der die Temperatur auf der Erde beeinflusse. „Unsere Arbeit weist darauf hin, dass eine vom Menschen verursachte globale Erwärmung von 2°C andere Prozesse des Erdsystems anstoßen könnte.hier lesen