Archiv der Kategorie ‘Aktuelles‘

 
 

Stromgestehungskosten: EE 2018

Studie zu Stromgestehungskosten: Photovoltaik und Onshore-Wind sind günstigste Technologien in Deutschland (20.3.2018)

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben heute die vierte Auflage ihrer Studie zu den Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien vorgelegt. Darin analysieren sie die aktuellen Kosten und prognostizieren die weitere Entwicklung auf Basis von technologiespezifischen Lernraten und Marktszenarien bis zum Jahr 2035. »Die Kostenprognosen der Vorgängerstudien haben sich bestätigt. Die Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien sinken kontinuierlich und sind kein Hindernis für eine CO₂-freie Stromerzeugung mehr. Neu errichtete Photovoltaik-Anlagen und Onshore-Windenergieanlagen an günstigen Standorten sind bereits heute günstiger als fossile Kraftwerke, und dieser Trend wird sich bis 2035 deutlich verstärken«, so Projektleiter Dr. Christoph Kost

Erfahrungsbericht Braunkohletagebau

In Baden-Württemberg erleben wir gerade bei Windkraftprojekten oft Diskussionen nach dem St-Florians-Prinzip und mit einem Heile-Welt-Anspruch bezüglich des Landschaftsbilds. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir den Erfahrungsbericht von Philipp Kiefer von den Protesten gegen den Braunkohleabbau im Hambacher Forst. Dort ist vom ursprünglichen Bestand von rund 10.000 (in Worten: zehntausend) Hektar nur noch die Hälfte übrig. Und auch diese sollen weiter abgegraben werden. Philipp Kiefer steht auch gerne für Fotovorträge zur Verfügung. “Das große Loch” hier downloaden.

Neues Förderprogramm für solare Batteriespeicher BW (2018)

Um einen Anreiz für den Bau von zusätzlichen Photovoltaik-Anlagen zu schaffen und um die Belastung der Verteilnetze zu senken, werden mit dem Förderprogramm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ stationäre, netzdienliche Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage gefördert.

Mit bis zu 400 Euro pro Kilowattstunde fördert das Land Baden Württemberg Batteriespeicher für Photovoltaik-Anlagen. Das Programm soll den Ausbau der Photovoltaik wieder voranbringen und Speicherkapazitäten schaffen. Anträge können ab dem 1. März 2018 gestellt werden. Flyer lesen   

Homepage Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Energie- und klimapolitisches Leitbild der Stadt Isny

Dieses Leitbild wurde in Zusammenarbeit mit REFI und der Energieagentur Ravensburg erarbeitet und vom Gemeinderat am 4.12.2017 beschlossen.

Klimaschutz ist Pflichtaufgabe!

Entscheidungen der Stadtverwaltung und des Gemeinderats sind unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit zu treffen. Die Stadt Isny im Allgäu nimmt damit Ihre Vorbildfunktion für den Klimaschutz und den Ausbau und Einsatz erneuerbarer Energien wahr. Sie unterstützt die Bevölkerung, örtliche Unternehmen und Gäste durch aktive Kommunikation, sich diesem Vorbild anzuschließen
Zentrale Ziele der städtischen Energiepolitik sind das Energiesparen, die Steigerung der Energieeffizienz sowie die Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Energieträger.Alle Ziele der Bundesregierung werden vollumfänglich unterstützt und entsprechend den im Klimaschutzkonzept ausgewiesenen technischen Potenziale ausgebaut. [Alternativ bzw. ergänzend:  Erneuerbare Energien sollen bis zum Jahr 2020 im Bereich Strom zu 65% und bis zum Jahr 2050 auf 100% ausgebaut werden. Im Bereich der Wärme sollen die erneuerbaren Energien bis 2020 einen Anteil von 45% und bis  2050 von 85% am Gesamtwärmeverbrauch erreichen. ] Beim Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen sind diese, soweit möglich, in der Region zu generieren.
Die Stadt Isny bekennt sich zu den satzungsgemäßen Zielen von REFI (Regionales Energieforum Isny e.V.) und FEGI (Freie Energiegenossenschaft Isny im Allgäu eG) nicht nur durch ihre Mitgliedschaft, sondern auch durch eine aktive Kooperation. Hier lesen Energiepol_Leitbild_Isny 04Dez17

Vogelkiller Windkraft, erschießt alle Katzen

Beitrag von Prof. Volker Quaschning zum Thema Windkraft.

Fazit:  Die Windkraft ist in Deutschland die wichtigste Technologie zur Bekämpfung des Klimawandels. Wollen wir die schlimmsten Klimakatastrophen vermeiden, brauchen wir einen deutlichen Ausbau der Windkraft. Natürlich muss beim Ausbau der Windkraft auch der Umwelt- und Naturschutz beachtet werden. Doch autofahrende Windkraftgegner mit Hauskatze sollten erst mal ihre Schadstoffschleuder verschrotten, ein Haus an einer Braunkohlegrube kaufen und ihre Katze erschießen, bevor sie weiter gegen die Windkraft kämpfen.     ganzen Beitrag lesen

Vier überzeugte Elektroautofahrer

Isny Swäbische Zeitung

Neue Technologien zeitigen neue Bekanntschaften: Vier ihm bekannte Isnyer, die inzwischen ein Auto mit Elektroantrieb besitzen, hat Eckhard Berger vors Firmengebäude der Biogastechnik Süd am Achener Weg zusammengerufen zum Pressetermin. Alle vier sind überzeugte E-Mobilisten, das wird nach wenigen Gesprächsminuten deutlich. Artikel SZ 20.9.17

Energietag Isny am Sonntag, den 24.9.2017

REFI nimmt teil am Energietag mit Informationen über

  • erneuerbare Energien, Energiesparen,
  • Elektromobilität, Probefahrten mit verschiedenen Elektrofahrzeugen
  • Informationen zur Nahwärmeversorgung von der Bio-Energie Isny GmbH & Co.KG REFI e.V. / FEGI eG
  • Für die eigene Energieversorgung gibt es Energienudeln (Krautschupfnudeln) und regionaler Apfelmost

Flyer zu Isny macht auf 24092017

TenneT und sonnen vernetzen Stromspeicher

Wie Stromspeicher über die private Eigenversorgung hinaus zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen können, erproben die Sonnen GmbH und der Übertragungsnetzbetreiber TenneT in einem Pilotprojekt: Dezentral Speicher werden über eine Blockchain-Lösung in das Energieversorgungssystem eingebunden.  weiter lesen

Elektromobilität am 10. Isnyer Energiegipfel

Der Elektromobilität wird am 10. Energiegipfel ein breiter Raum eingeräumt

 

  • Besuch Dr. Frank Mastiaux, Vorstandsvorsitzender der EnBW in Isny  

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Fr. 28.4.2017  18.00 Uhr offizielle Einweihung der E-Ladesäule der EnBW am Kurhaus

Programm und Einladung mit Anmeldeformular zur  Einweihung E-Ladesäule am 28.4.2017

19.00 Uhr Herausforderungen der Energiewende aus Sicht der EnBW   Festvortrag von Dr. Frank Mastiaux, Vorstandsvorsitzender der EnBW

Ab 20.00 Uhr  Diskussionsrunde mit Dr. Frank Mastiaux,  Mastiaux_Programm

  • Sternfahrt von E-Mobilisten  am Sa. den 6.5.2017 zum Tagungs- und Ausstellungsort des Energiegipfels bei der Firma Biogastechnik Süd

Am Samstag, 6. Mai 2017 stehen die Energiewende und ihre Chancen für das Handwerk im In- und Ausland im Mittelpunkt. Dabei darf die Elektromobilität natürlich nicht fehlen und so laden die Veranstalter des Isnyer Energiegipfels gemeinsam mit der Initiative Zukunftsmobilität die Fahrer von Elektrofahrzeugen zu einer Sternfahrt ins Allgäu ein. Die Sternfahrt wird von Electrify-BW e.V., dem Verein zur Förderung der Elektromobilität unterstützt. zur Initiative Zukunftsmobilität

 

Deutsche Autohersteller bauen Ladestationen

Artikel aus Handelsblatt vom 2.12.2016

In dieser Woche formierte sich eine ungewöhnliche Allianz. Die Autohersteller Audi, BMW, Daimler, Ford und Porsche, die sich ansonsten einen knallharten Wettbewerb liefern, gaben die Gründung eines Joint-Ventures bekannt: Gemeinsam wollen sie in den kommenden Jahren ein Netz ultraschneller Ladestationen für Elektroautos aufbauen. Zunächst sind 400 Stationen mit mehreren tausend Ladepunkten entlang der europäischen Hauptverkehrsachsen geplant.

Ladestationen? Wäre das nicht eher die Aufgabe der Energiekonzerne?  Ja und nein. Die Kompetenz bei der Ladetechnik und dem Strommanagement haben sich in den vergangenen Jahren insbesondere die deutschen Versorger aufgebaut. Sie werden sich letztlich auch an dem Projekt beteiligen. Innogy hat schon Interesse angemeldet.

Es ist aber richtig, dass die Autohersteller in Vorleistung gehen. Speziell bei den geplanten ultraschnellen Ladesäulen lohnt sich der Betrieb für die Versorger nicht – jedenfalls nicht, so lange nicht im großen Stil Elektroautos unterwegs sind.

Die Autohersteller dagegen nehmen das Thema Elektromobilität, das sie lange Zeit sträflich vernachlässigt haben, endlich ernst. Sie wollen Milliarden investieren und viele Modelle auf den Markt bringen. Das machen sie zum einen, weil sie mit der Dieselgate-Affäre in der Defensive sind. Zum anderen sehen sie darin aber inzwischen wirklich ein Geschäft. Es ist deshalb richtig, dass die Autohersteller auch bei der Ladeinfrastruktur die Initiative ergreifen. Die Versorger werden sich aber auch angemessen einbringen.

Jürgen Flauger Teamleiter Energie & Industrie

Ladestationen für Elektroautos: Zapfsäulen zu Steckdosen

Die Autohersteller entwickeln ein schnelleres Ladenetz für E-Autos. Hier die wichtigsten Fragen dazu.  Artikel in Zeit online  vom 19. Januar 2017 Hier lesen