Archiv der Kategorie ‘3-Photovoltaik PV (Solarstrom)‘

 
 

PV Anlage im Marktstammdatenregister melden. Termin 31.01.2021

Pressemitteilung der Energieagentur Ravensburg

PRESSEINFORMATION Hunderte PV-Anlagen verlieren EEG-Vergütung Bodensee-Oberschwaben, 23.11.2020 – Das PV-Netzwerk BodenseeOberschwaben ruft alle Eigentümer von Solarstromanlagen und Batteriespeichern auf, sich dringend beim Marktstammdatenregister (MaStR) anzumelden. Wer diese formale Anforderung nicht erfüllt, verliert den Vergütungsanspruch nach EEG. Vor allem Eigentümer älterer PV-Anlagen haben diesen entscheidenden Schritt noch nicht getan. Selbst Anlagen, die ihre EEG-Vergütung zum Jahresende verlieren, müssen im Marktstammdatenregister angemeldet werden. Das PV-Netzwerk BodenseeOberschwaben bittet Netzbetreiber und Installateure in den drei Landkreisen um Unterstützung, alle säumigen Betreiber von Solarstromanlagen anzuschreiben. Es gibt auch Dienstleister, die die Solaranlagenbetreiber unterstützen.

Link zur Pressinformation der Energieagentur

Stecker-Solar: Solarstrom vom Balkon direkt in die Steckdose

Solarstrom vom Balkon – Potenzial für mehr als eine Million Geräte in NRW

Ministerin Heinen-Esser: Gute Möglichkeit für Mieterinnen und MieterAusführlicher Beitrag dazu Verbraucherzentrale NRW

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Unser Agro Photovoltaik Konzept

Das Next2Sun Freiflächensystem fügt der Energiewende ein neues Stromerzeugungsprofil hinzu. Durch die konsequente, senkrechte Ost-West Ausrichtung können Lastspitzen in den Morgen und Abendstunden erreicht werden – antizyklisch zu den bestehenden Südanlagen. Dies ist zuträglich für die Netzstabilität und ermöglicht den Anschluss von Anlagen an bereits ausgelasteten Netzzweigen und höhere Erlöse an der Strombörse. Variable Reihenzwischenräume von mindestens 8 Meter ermöglichen weiterhin vielfältige landwirtschaftliche Nutzungskonzepte.

Link zu next2sun

7-PUNKTE-PLANzur Solarisierung der Energieversorgung

BSW Solar veröffentlich einen 7-Punkte Plan zur Zukunft der Photovoltaik in Deutschland

1.Solar vervielfachenPhotovoltaik-Kapazität bis 2030 verdreifachen

2.Solar entfesseln Weitere Markthindernisse beseitigen, Solar-Brachen nutzen

3.Solar speichern Kurz -und langfristige Speicherkapazitäten vervielfachen

4.Solar innovativ Neuen PV-Anwendungen eine Chance geben

5.Solar förderfrei  Faire Investitionsbedingungen schaffen

6.Solar barrierefrei  Ü20diskriminierungsfreien Weiterbetrieb ermöglichen

7.Solar multisektoral Potenziale f.Mobilität, Wärme u. industrielle Prozesse heben

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Mini PV-Anlage: Lohnt sich das für meinen Balkon?

Nicht jeder Mieter oder Wohnungsbesitzer hat die Kapazitäten, eine Solaranlage auf dem Dach anzubringen. Wer aber trotzdem seinen eigenen Strom erzeugen möchte, kann dies mit einer Mini PV-Anlage tun. Sie kann platzsparend auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten aufgestellt werden und erzeugt in Sonnenstunden ausreichend Strom für die Kaffeemaschine oder den Betrieb des Laptops. Was Sie beim Kauf und dem Aufstellen der Mini PV-Anlage beachten müssen und ob sich ein solches Balkonkraftwerk wirklich für Privathaushalte lohnt, haben wir in diesem Beitrag kompakt zusammengefasst.

Lohnt sich eine Mini PV Anlage für die private Nutzung?

Natürlich leisten Sie mit einer Solaranlage einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Indem Sie eigenen Strom erzeugen, werden Sie ein kleines Stück unabhängiger von Atomstrom und Kernkraftwerken. Trotzdem stellt sich natürlich auch die Frage, ob sich eine Mini PV Anlage wirtschaftlich lohnt. Dazu müssen einige Faktoren berücksichtigt werden, die wir Ihnen im Folgenden kompakt aufgelistet haben.

Hinweise zum Aufbau der Anlage.   Link zum Artikel    

Ein guter Tipp: Gebrauchte billige Module verwenden, dann braucht man nur noch den Wechselrichter. Mini-Solaranlage für Teich-und Poolpumpe

Resolution und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu Ü20 PV-Anlagen

Kein AUS für Solaranlagen nach 20 Jahren Zum 1. Januar 2021 werden die ersten Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 114 MWp aus der 20-jährigen EEG-Förderung herausfallen. In den Folgejahren folgen immer mehr Anlagen. Bis zum Jahr 2025 sind über 1 GWp Solarleistung davon betroffen. Nach den bisherigen gesetzlichen Regelungen in Deutschland haben Anlagenbetreiber nach EEGFörderende keinen Anspruch auf Abnahme und Vergütung des erzeugten Stroms. Die einzigen Möglichkeiten bestehen darin, den erzeugten Strom aus Ü20-Anlagen vollständig selbst zu verbrauchen oder direkt zu vermarkten. Beide Lösungen gehen mit erheblichen Zusatzinvestitionen, erhöhten jährlichen Betriebskosten und damit zunehmenden Risiken einher. Für jede Kilowattstunde Solarstrom, die zur Eigenversorgung genutzt wird, muss außerdem nach aktuellem Stand 40 % der EEG-Umlage abgeführt werden. Damit besteht die Gefahr, dass voll funktionsfähige und

RESOLUTION_zum_Weiterbetrieb_von_Ue20_Anlagen2

Wirtschaftlich und ökologisch sinnvoller Weiterbetrieb von Ü20-PV-Anlagen Mit dem Jubiläum der Einführung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) naht mit dem ersten Januar 2021 auch das Ende der Förderdauer der ersten PV-Anlagen, die ab dem Jahr 2000 die Förderung der ersten Fassung des EEG in Anspruch nahmen. Jedes Jahr werden mehr Anlagen betroffen sein, die das Ende ihrer Förderdauer erreichen (sogenannte „Ü20“- Anlagen). Bis zum Jahr 2025 ist über 1 GWp davon betroffene Solarleistung zu erwarten, die zum Großteil aus Kleinstanlagen mit einer Leistung <5 kWp besteht.

BBEn_Wirtschaftlich_und_oekologisch_sinnvoller_Weiterbetrieb_von_UE20-Anlagen

PV-Anlage mit Speicherbatterie Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht PV-Anlage mit Speicher als Video von Dr. Guntram Fischer, Aufbau, Funktion, Wirschaftlichkeit

Mit Speicherbatterie kann der Eigenverbrauch des auf dem Dach erzeugten PV-Stromes deutlich erhöht werden und somit der eigene Geldbeutel und nebenbei auch das Stromnetz entlastet werden.

Download Video

 

 

Marktführer PV-Speicherbatterien 2019 in Deutschland

Daten von ees elektrical energie storage

Link zu ees

Mit eigenem Solarstrom Geld sparen

Ratgeber aus “Finanztip”

Das Wichtigste in Kürze

  • Eigener Solarstrom macht Sie unabhängig – und ist günstiger als jeder Stromtarif. Für Elektrizität vom Stromanbieter zahlen Sie meist das Dreifache.
  • Mit einer Solaranlage auf dem Hausdach können Sie etwa ein Drittel Ihres Bedarfs decken. Mit einem Batteriespeicher verdoppelt sich dieser Anteil.
  • Sie haben kein Dach? Auch ein Balkon reicht aus. Mit einer Mini-Anlage bekommen Sie schon ein Zehntel Ihres Stroms.
So gehen Sie vor
  • Wohnen Sie im Eigenheim, lohnt sich eine Solarstromanlage fast immer: Holen Sie Angebote ein und prüfen Sie, welche Förderprogramme es gibt.
  • Sind Sie Mieter eines Hauses, können Sie das Dach für Ihre Anlage pachten – oder Ihr Vermieter baut die Anlage und verpachtet sie an Sie.
  • Wollen Sie eine Mini-Anlage auf dem Balkon aufstellen, müssen Sie die Vorschriften Ihres Netzbetreibers beachten.

Batteriespeicher rechnen sich (noch) nicht

Warum Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen derzeit noch nicht wirtschaftlich sein können und warum ihre Verbreitung trotzdem sinnvoll ist

Artikel von Solarförderverein e.V. vom 14.4.2020

In den nächsten Monaten wird in Deutschlands Privathaushalten die Zahl von 200.000 Batteriespeichern erreicht. Erst zwei Jahre zuvor waren es 100.000 gewesen. Mehr als 80 Prozent der Installateure bieten ihren Kunden zur Photovoltaikanlage auch Heimspeicher an. Und mehr als die Hälfte aller neuen Photovoltaikanlagen werden mit Speicher verkauft. Deutschland ist bei dieser Technik Vorreiter und einer der größten Märkte weltweit.

Seit der Markteinführung vor etwa sieben Jahren haben sich die Preise für Heimspeicher mehr als halbiert. Doch sind sie damit bereits „wirtschaftlich“, wie immer öfter zu hören und zu lesen ist? So wurde der Käufer des hunderttausendsten Speichers im Jahr 2018 mit den Worten zitiert: „Ich habe eine gigantische Rendite.“

Rausch der Rendite
Die Photovoltaikbranche wirkt elektrisiert, bisweilen gar berauscht. Und auch sonst kritische und unabhängige Journalisten und Medien lassen sich offenbar von der Begeisterung anstecken, ohne entscheidende Fragen zu stellen wie diese: Wie lange halten die Speicher eigentlich? Welchen Stromverbrauch haben sie? Und wie wirtschaftlich sind sie derzeit wirklich?

Beginnen wir mit der letzten dieser drei Fragen. Die Erzählung der Anbieter, die von Medien fast unisono kolportiert wird, folgt diesem Dreisatz:

1. Photovoltaik lohnt sich vor allem bei Eigenverbrauch.

2. Erhöhung des Eigenverbrauchs erhöht die Wirtschaftlichkeit.

3. Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch und macht also die PV-Anlage wirtschaftlicher!

Das ist natürlich ein Trugschluss, der die Kosten des Batteriespeichers schlicht ignoriert. Ihren Niederschlag findet diese Erzählung aber im Monitoringbericht der RWTH zum KfW-Speicherförderprogramm des Bundes. Dort findet sich die Erwartung der Käufer an die Wirtschaftlichkeit des Batteriespeichers. Demnach erwarten 95 Prozent der Käufer, dass
sie durch die Investition in den Speicher nicht mehr Geld ausgeben, als dieser im Betrieb erwirtschaftet. Mehr als die Hälfte glaubt sogar, dass die Batterie finanziellen Gewinn bringt. Lediglich jeder zwanzigste Käufer kommt mit seiner Erwartung der Realität am nächsten: Der Speicher kostet mehr als er finanziell bringt.

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