Archiv der Kategorie ‘3-Photovoltaik PV (Solarstrom)‘

 
 

Reiling und Fraunhofer-Forscher erfolgreich im Recycling von Silizium aus PV-Anlagen

Artikel von Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung , veröffentlicht: 09. Februar 2022

 

Gemeinsam mit dem Recyclingspezialisten für PV-Module, der Reiling GmbH & Co. KG,  haben Forscher des Fraunhofer-Instituts erfolgreich an einer Lösung fürs Silizium-Recycling gearbeitet.

In Deutschland landen jährlich circa Zehntausend Tonnen Silizium in alten Photovoltaik-Modulen auf dem Recyclingmarkt, ab 2029 werden es mehrere hunderttausend Tonnen pro Jahr sein. Aktuell werden von Altmodulen nur das Aluminium, Glas und Kupfer neu aufbereitet, nicht aber die Silizium-Solarzellen.

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70%-Regelung – was gilt nun?

Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. Beitrag von Jörg Sutter 28.10.2022

Um was geht es?
Die „70%-Regelung“ wurde 2012 ins Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geschrieben. Sie gab vor, dass PV-Anlagen mit einer Nennleistung bis 25 kWp nicht die maximale Nennleistung auch an das Stromnetz abgeben durften, sondern nur maximal 70% davon. Eine 10 kWp-Anlage musste also technisch sicherstellen, dass nur maximal sieben Kilowatt Leistung ins Netz gelangt sind. Hintergrund der Regel waren die Netzbetreiber, die damals Sorge um das Stromnetz hatten. In 2010 und 2011 gab es einen Rekord-Zubau an PV-Leistung in Deutschland von über sieben Gigawatt pro Jahr.

Die neuen Regelungen finden Sie im Beitrag zum Beitrag

Neue Gesetze zu PV ab 1.1.2023

Maßnahmen zur Förderung des Ausbaus von Photovoltaikanlagen mit Wirkung zum 1. Januar 2023

Pressemitteilung des Bundesministeriums der Fianzen

Steuerliche und bürokratische Hürden bei der Installation und dem Betrieb von Photovoltaikanlagen werden abgebaut.

  • Einführung einer Ertragsteuerbefreiung
    Es wird eine Ertragsteuerbefreiung für Einnahmen aus dem Betrieb von Photovoltaikanlagen bis zu einer Bruttonennleistung (lt. Marktstammdatenregister) von 30 kW auf Einfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien bzw. 15 kW je Wohn- und Gewerbeeinheit bei übrigen, überwiegend zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden (z.B. Mehrfamilienhäuser, gemischt genutzte Immobilien) eingeführt.
  • Erweiterung der Beratungsbefugnis von Lohnsteuerhilfevereinen
    Lohnsteuerhilfevereine sollen ihre Mitglieder künftig auch bei der Einkommensteuer beraten dürfen, wenn diese Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 30 kW (peak) betreiben, die der o.g. Ertragsteuerbefreiung unterliegen.
  • Umsatzsteuer: Nullsteuersatz
    Für die Lieferung, den innergemeinschaftlichen Erwerb, die Einfuhr und die Installation von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern soll in Zukunft ein umsatzsteuerlicher Nullsteuersatz gelten, soweit es sich um eine Leistung an den Betreiber der Photovoltaikanlage handelt und die Anlage auf oder in der Nähe von Privatwohnungen, Wohnungen sowie öffentlichen und anderen Gebäuden, die für dem Gemeinwohl dienende Tätigkeiten genutzt werden, installiert wird. Da Photovoltaikanlagenbetreiber bei der Anschaffung der Anlage damit nicht mehr mit Umsatzsteuer belastet werden, müssen diese nicht mehr auf die Kleinunternehmerregelung verzichten, um sich die Vorsteuerbeträge erstatten zu lassen. Sie werden damit von Bürokratieaufwand entlastet.

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E.On und BMW erproben bidirektionales Laden für Privathaushalte

Ein Pilotprojekt soll zeigen, wie sich Akkus von Elektroautos zuhause als mobile Speicher für Solarstrom nutzen lassen.

Beitrag von EnergyLoad von Stephan Hiller

Beim bidirektionalen Laden wird die Elektroauto-Batterie zum mobilen Stromspeicher. E.On und BMW testen jetzt im Münchner Umland mit dem BMW i3, wie Privathaushalte mit eigener Photovoltaikanlage ihr E-Auto sinnvoll als Akku auf vier Rädern nutzen können. Dies führt auch zu eunem höheren Eigenverbrauch von Solarstrom und könnte bei älteren PV-Anlagen die Nachrüstung mit einer Speicherbatterie ersetzen.

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EMPFEHLUNGEN ZUR AUSLEGUNG VON SOLARSTROMSPEICHERN

Artikel von SONNENENERGIE 2|2022 Juni-August

WELCHE FAUSTFORMELN HELFEN BEI DER WAHL DER PASSENDEN BATTERIEKAPAZITÄT IN EINFAMILIENHÄUSERN MIT PHOTOVOLTAIKANLAGEN?
Welche Kapazität sollte mein Batteriespeicher haben?“. Diese und ähnliche Fragen werden Installateur:innen oft gestellt und häufig im Internet gesucht.
Die Antworten sind unterschiedlich. Oft- mals wird pauschal eine Kilowattstunde (kWh) Speicherkapazität je Kilowatt (kW) installierter PV-Leistung empfohlen.

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Betriebskonzepte für Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern

Leitfaden der Energie Agentur Regio Freiburg Stand Juli 2022

Das Ziel des Leitfadens ist es, eine Entscheidungshilfe für Photovoltaik (PV) auf Mehrfamilienhäusern zu liefern. Er dient als Hilfestellung für die Wahl eines geeigneten Betriebskonzeptes für die PV-Anlage. Die Übersicht ist sowohl für Gebäudeeigentümer*innen (schließt Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG), Einzeleigentümer*innen und Baugesellschaften ein) und Genossenschaften relevant.

folgende Varianten werden vorgestellt:

  • Stromlieferung in die Wohnungen
  • Allgemeine Stromversorgung
  • Einzelanlagen
  • Volleinspeisung

Link zum Leitfaden

Direktvermarktung Photovoltaik

Für Photovoltaikanlagen (PV) mit einer Nennleistung ab 100 kWp ist die Direktvermarktung laut dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtend. Allerdings lohnt sich die Direktvermarktung auch für PV-Anlagen mit einer geringeren Leistung. Mit dem Virtuellen Kraftwerk der EnBW an Ihrer Seite erhalten Sie als Betreiber einer PV-Anlage in der Direktvermarktung immer mindestens die EEG-Vergütung trotz schwankender Preise an der Strombörse.
Artikel von Virtuelles Kraftwerk EnBW

Oben Solarstrom, unten Landwirtschaft

Windkraft- und Solaranlagen werden immer wichtiger für Deutschlands
Stromversorgung. Doch das verschärft die Flächenkonkurrenz zwischen
Lebensmittel- und Energieerzeugung. Die Agri-Photovoltaik wäre da
eine interessante Möglichkeit, diesen Konflikt abzumildern und gleichzeitig
neue Perspektiven für die Agrarbetriebe zu eröffnen.

Artikel in der Bauernzeitung von Juni 2022

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PV-Strom speichern: Marktentwicklung und Systemvergleich

Artikel von Jörg Sutter Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergei e.V. vom 1.4.22

………. “So wurden im vergangenen Jahr 141.000 neue Heimspeicher in Deutschland installiert, ein Plus von 60 Prozent gegenüber 2020 (siehe Bild 2). Insgesamt 413.000 Speichersysteme nehmen damit über den Tagesverlauf Strom aus PV-Anlagen auf, um ihn am Abend und in der Nacht wieder in den jeweiligen Haushalt abzugeben. Einen Schub hin zu größeren Batteriespeicher hat auch die politische Entscheidung im vergangenen Jahr verursacht, die Grenze für Abführung von EEG-Umlage von 10 auf 30 kWp zu erhöhen. Danach wurden deutlich mehr größere PV-Anlagen mit dann auch größerem Speichervolumen errichtet”……..

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Steuererleichterungen für kleine Photovoltaik-Anlagen konkretisiert

Steuertipps: Das Bundesfinanzministerium wollte Betreiber kleiner Photovoltaik-Anlagen entlasten, indem es eine Befreiung von der Steuerpflicht gewährte. Doch die gut gemeinte Regelung lässt viele Fragen offen und wirft neue auf. Ein kürzlich veröffentlichtes Update beantwortet einige davon.

Anfang Juni hat das Bundes­finanzministerium (BMF) eine Verwaltungsanweisung veröffentlicht, um die Finanz­ämter und Anlagenbetreiber von unnötiger Bürokratie zu entlasten. Auf Antrag lassen sich kleine Photovoltaik-Anlagen von der Steuerpflicht befreien. Zustande gekommen ist die Vereinfachungsregelung, nachdem der Bundesrat schon im vergangenen Jahr die Bundesregierung mehrfach aufgefordert hatte, für Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt im Einkommensteuergesetz eine Steuerbefreiung zu schaffen.

Hier weiterlesen auf Sonnenseite von Franz Alt zum Artikel