Archiv der Kategorie ‘Elektromobilität‘

 
 

Auch Verbrenner fahren mit Strom!

Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin Brandenburg hat eine Untersuchung angestellt zum Stromverbrauch der Verbrenner.

Die Herstellung, von Kraftstoffen, Förderung, Raffinerie, Transport usw benötigt eine Menge an Strom, die nicht zu vernachlässigen ist im Vergleich zum Stromverbrauch eines Elektroautos.

Die wichtigste Aussage der Untersuchung:

GEMNIS-Datenbank: Für den Durchschnittsverbrauch von 7 Litern auf 100 km kommen alleine an dieser Stelle mehr als 11 Kilowattstunden an Strom zusammen. Dies reicht aus, um mit einem Elektrofahrzeug 50-80 Kilometer weit zu fahren. Klingt verrückt, stimmt aber. Alleine der Stromverbrauch zur Herstellung der Kraftstoffe entspricht also schon einem nennenswerten Anteil des Stromverbrauches eines Elektroautos.

Der direkte Stromanteil der Kraftstoffproduktion beträgt 50% und mehr der benötigten Antriebsenergie eines Elektroautos.

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Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg

Stromer mit Speicher und Solaranlage im Paket

Für Mitsubishi ist der Plug-in Hybrid Outlander mehr als nur ein Elektroauto, sondern eine Energiestation auf Rädern, die Hausbesitzer und öffentliche Einrichtungen über Stromausfälle hinweghilft. Vehicle to Home heißt das Konzept, das ab 2020 auch in Europa zum Einsatz kommen soll.

Nissan sucht bereits Tester

Ähnliche Vehicle-to-Grid (V2G)- und Vehicle-to-Home (V2H)-Lösungen will Mitsubishi Motors zusammen mit seinem Allianzpartner Nissan ab kommendem Jahr auch in Europa anbieten. Nissan will im Januar in Deutschland unter dem Namen i-rEzEPT (“intelligente rückspeisefähige Elektrofahrzeuge zur Eigenstrommaximierung und Primärregelleistungsmarkt-Teilnahme”) zusammen mit zwei Fraunhofer-Instituten sowie Bosch einen Feldversuch starten und sucht dafür bereits Freiwillige: 15 Hausbesitzer mit einer Photovoltaik-Anlage kriegen vom Autohersteller einen Heimspeicher sowie eine Wallbox spendiert und dürfen obendrein einen Leaf für einen Monatsbeitrag von 100 Euro ein Jahr lang testen. Bei dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekt soll untersucht werden, inwieweit “rückspeisefähige” Elektromobile einen Beitrag zur Stabilisierung öffentlicher wie privater Stromnetze leisten können.

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Die Wahrheit über die Brennstoffzelle

Zum Wasserstoffantrieb gibt es noch mehr Unklarheiten und Vorurteile als zum Elektroauto. Gleichzeitig sehen manche in ihm den Heilsbringer CO2-neutraler Mobilität. Was stimmt und was nicht.

  1. Brennstoffzellenautos sind gefährlich
  2. Speicherung ist kompliziert
  3. Wasserstoffautos brauchen viel Energie
  4. Wasserstoff-Erzeugung kostet Energie
  5. Die schlechte CO2-Bilanz
  6. Brennstoffzellen brauchen viel Platin
  7. Wasserdampf ist ein Klimagas
  8. Wasserstofftankstellen sind teuer
  9. Brennstoffzellenautos bleiben selten

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Bundesrat verabschiedet WEG-Änderung

Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Miet- und Wohnungseigentumsrechts verabschiedet, um den privaten Einbau von Ladestellen für Elektrofahrzeuge zu erleichtern. Offen ist aber, wann im Bundestag über den Entwurf beraten wird.

Nach dem Gesetzentwurf soll jeder Mieter einen Anspruch darauf haben, dass an seinem Stellplatz eine Ladestation eingebaut wird. Der Vermieter kann die Erlaubnis nur ausnahmsweise verweigern: Wenn er sich selbst verpflichtet, eine entsprechende Lademöglichkeit zu schaffen oder wenn sein „Interesse am unveränderten Erhalt des Gebäudes“ überwiege, so das Fachportal Juris.

In Eigentümergemeinschaften soll laut dem Entwurf künftig ein einfacher Mehrheitsbeschluss der Miteigentümer ausreichen, um auch Wohnungseigentümern den Einbau von Ladestationen zu erleichtern. Bislang müssen nach der aktuellen Fassung des WEG sämtliche Miteigentümer diesem Umbau am Gemeinschaftseigentum zustimmen.

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Die Märchen der Feinde der E-Mobilität

Artikel von Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. vom 25.10.2019

Autor Götz Warnke

E-Mobilität bedeutet Verkehrsrevolution. Das wird nicht nur allein durch ihre vielen Vorzüge deutlich. Und wie bei jeder beginnenden Revolution gibt es potentielle Gewinner und Verlierer. Letztere versuchen natürlich, die Revolution doch noch zu verhindern. Da die Revolution der E-Mobilität zwar gewaltig, aber nicht gewalttätig ist, gehen die Gegner eher indirekt, aber dennoch wirkungsvoll vor: Sie machen Propaganda, erzählen Märchen in immer neuen Variationen über die ach so „böse“ Emobilität und ihre angeblichen schlimmen Auswirkungen..

Die Märchen und die Fakten dazu hier lesen

Brennstoffzellen-Fahrzeuge: die bessere Lösung als Batterie-Elektroautos?

Erschienen 2019-10-21 im RP-Energie-Blog (als E-Mail-Newsletter erhältlich!)

Adresse: https://www.energie-lexikon.info/rp-energie-blog_2019_10_21.html

Autor: , RP-Energie-Lexikon, RP Photonics Consulting GmbH

Inhalt: Während Elektroautos basierend auf Batterien allmählich populärer werden, werden Brennstoffzellen-Fahrzeuge gelegentlich als die eigentlich richtige Lösung dargestellt. Welche Vorteile bieten Sie wirklich, und wie viel Sinn macht es, Schritte in diese Richtung zu unternehmen?

Elemente einer Mobilität der Zukunft:  Einige zentrale Gedanken hierzu:

  • Wir müssen die gesamte jährliche Fahrleistung von Autos mittelfristig erheblich reduzieren. Anstatt Batterie- oder Brennstoffzellen-Autos mit großen Reichweiten zu entwickeln, sollten wir lange Strecken mit der Bahn erledigen und Autos nur für die erste und letzte Meile einsetzen – in Zukunft wahrscheinlich als Robo-Taxis, was weitaus praktischer wäre als Car-sharing. Damit wird das Reichweiten- und auch Kostenproblem wesentlich entschärft – vor allem, wenn zukünftig nicht mehr jeder sein eigenes Auto hat, sondern idealerweise Robo-Taxis sehr effizient eingesetzt werden können. Wir sparen dann auch noch enorme Kosten für die Einrichtung unzähliger Parkmöglichkeiten.
  • Zusätzlich gilt es den Verkehrsbedarf zu reduzieren, beispielsweise durch Tele-Arbeit und Videokonferenzen, aber auch durch eine sinnvolle Strukturpolitik. Beispielsweise geht eine Erhöhung der Pendlerpauschale diesbezüglich genau die falsche Richtung.
  • Für kleinere Fahrzeuge wird es vermutlich bei Batterien bleiben, und kleinere Fahrzeuge werden auch für den Individualverkehr die richtige Lösung bleiben. Selbst für Lastwagen könnte dies gelingen. Diese müssen zwar hohe Reichweiten haben, aber interessanterweise lassen sich diese bei solchen Fahrzeugen sogar leichter realisieren als bei kleinen Autos. Vielleicht könnten hier aber zukünftig auch Brennstoffzellen zum Einsatz kommen.
  • Um die nötigen Ladeleistungen zu begrenzen, also die elektrische Infrastruktur nicht allzu sehr ausbauen zu müssen, wird man umfangreich auf Lastmanagement setzen müssen, was sicherlich billiger machbar ist.
  • Für Züge ist die direkte Stromversorgung mit Oberleitungen klar die beste, weil effizienteste und einfachste Lösung. Wo die Elektrifizierung von Strecken nicht möglich ist, könnten Brennstoffzellen unter Umständen eingesetzt werden – wobei man aber teure Technik benötigt und viel mehr Strom zum Betrieb.
  • Für Schiffe und Flugzeuge gibt es natürlich nicht die Möglichkeit einer direkten Stromversorgung. Hier wird man andere Möglichkeiten brauchen, beispielsweise synthetische Kraftstoffe basierend auf Power to Gas, die wohl eher in anderen Ländern zu produzieren wären.

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Einführung zu Elektromobilität

Vortrag vom REFI-Team E-Mob-Speicher  Oktober 2020

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Auto-Kraftstoffe : H2 – hoffnungslos hintenan

Artikel von Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.v. vom  11.10.2019

Gegenüberstellung Vorteile und Nachteile von Wasserstoff als Kraftstoff

Fazit
Wasserstoff ist ein interessanter Speicher, wenn genügend überschüssiger Strom und Wasser vorhanden ist. Ansonsten sind die Umwandlungsverluste eine erhebliche Beeinträchtigung dieser Technologie. Jenseits des reinen Speichersegments mag die Technik einige Nischen im Verkehrssegment besetzen – z.B. im Schienenverkehr, wo die Strecken täglich gleich sind und der Wasserstoff direkt im Betriebsbahnhof erzeugt werden kann, oder beim künftig noch verbleibenden LKW-Fernschwerlastverkehr. Aber für eine Verkehrswende in der Fläche ist Wasserstoff ungeeignet: zu kompliziert, zu wenig effektiv, zu teuer. Zwar gibt es immer wieder Ansätze von interessierten Industrie- und Wirtschaftskreisen, diese Technologie doch noch durchzusetzen, die allumfassende Verkehrswende hin zum Wasserstoff wird es nicht geben.

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Die Brennstoffzelle ist ein Milliardengrab für Autohersteller

Süddeutsche Zeiitung  31. März 2018

,Autos mit Brennstoffzelle haben kaum eine Chance, den Wettlauf gegen Batterieautos zu gewinnen. Denn die Entwicklung von Akkus und Ladeinfrastruktur schreitet rasant voran.

Auf absehbare Zeit werden emissionsfreie Pkw aus Deutschland ausschließlich aus Batterien angetrieben. “Was wir im Augenblick sehen, ist, dass sich der Anwendungsfall für Brennstoffzellen zu immer größeren Fahrzeugen verschiebt”, sagt Klaus Fröhlich. Grund sei die steigende Energiedichte von Batterien. “Wenn diese Entwicklung weiter fortschreitet, liegt der Haupteinsatzzweck der Brennstoffzelle nur noch bei Nutzfahrzeugen, die wir nicht herstellen”, so der BMW-Entwicklungsvorstand. Auch Peter Mertens moderiert die Wasserstoff-Zukunft ab: “Ich sehe die Feststoffbatterie deutlich eher in einer Massenanwendung als die Brennstoffzelle.” Audis Entwicklungsvorstand ist für das Thema im gesamten Volkswagen-Konzern verantwortlich. Das gibt seinem Urteil Gewicht.

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Die Zukunft der Wasserstoffmobilität

| Autor/ Redakteur: Mario Hommen / Benjamin Kirchbeck
Die Brennstoffzelle gilt eigentlich als Königsweg hin zu einer sauberen Mobilität. Mittelfristig, soviel ist aber sicher, werden wir wohl keinen Siegeszug Pkw-Segment erleben. Doch das hierzulande zart keimende Wasserstoffpflänzchen wird weiter gepflegt und gehegt. Ein Ausblick.