Archiv der Kategorie ‘Elektromobilität‘

 
 

Webinar “Laden zu Hause”

Ein Webinar von REFI, Lukas Worps, über die Technik der verschiedenen Lademöglichkeiten von E-Autos zu Hause, mit Wallboxen und mobiler Lademögklichkeit.

Laden zuhause

Kampagne gegen das E-Auto?

Bericht im ZDF von  Manfred Kessler  

Hat sich die Politik beim Klimabeitrag von E-Autos verrechnet? Ein Brandbrief von Forschern an die EU sorgt für Unruhe. Doch was ist an dem Vorwurf dran?

Mit ihrem offenen Brief an die EU-Kommission, wonach die realen CO2-Emissionen von Elektroautos doppelt so hoch seien als bisher dargestellt, haben Wissenschaftler um Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) viel Staub aufgewirbelt.

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“Lobbyistenschreiben” an EU

Die Reaktionen darauf sind teilweise heftig. Als “hochgradig peinlich” und “Lobbyistenschreiben” bezeichnet der Leiter des Instituts für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft an der TU Dortmund, Christian Rehtanz, den Brief. Damit werde krampfhaft versucht, “die Kolbenmaschinen zu retten”.

Link zum Beitrag

Neue Akkutechnik ersetzt Lithium durch Natrium

Ein britisches Unternehmen hat einen neuen Batterietyp für Elektroautos entwickelt. Er soll genauso gut sein wie Lithium-Ionen-Akkus, aber preiswerter und sicherer.

Die Zahl der Fabriken in Europa, die Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos fertigen, soll in den nächsten Jahren von heute sechs auf 21 steigen. Möglicherweise aber sind die Milliardensummen, die die Unternehmen dafür ausgeben, Fehlinvestitionen. Denn noch in diesem Monat soll in Großbritannien und China die Produktion von Zellen für so genannte Natrium-Ionen-Akkus starten, die ähnliche Leistungswerte aufweisen, aber deutlich preiswerter herzustellen sind.

Link zum Artikel bei Edison

 

Webinar zum Thema “Laden zuhause, Wallboxen & Co“

AK Elektromobilität und Speicher von (REFI e.V.) veranstaltet einen virtuellem E-Mobilisten-Stammtisch

Die Elektromobilität kommt. Die großen deutschen Autokonzerne legen Termine für das Ende des Verbrennungsmotors fest und der Ausbau von Ladesäulen schreitet voran. Der Staat bezuschusst den Kauf von Elektroautos und die Installation von Wallboxen fürs Laden zuhause.

Viele Menschen haben schon Erfahrungen mit der Elektromobilität gesammelt und E-Autos gehören inzwischen zum gewohnten Straßenbild.

Aktuell stehen Autokäufer vor der Entscheidung:

E-Auto oder doch lieber Hybrid oder Verbrenner-Fahrzeug?

REFI e.V. will einen regelmäßigen Austausch mit persönlichem Kennenlernen und fachlichem Input zu aktuellen Fragestellungen rund um die Elektromobilität anstoßen.

Daher laden wir alle Interessierten zu unserem 1. E-Mob-Stammtisch am Donnerstag, den 22. Juli 2021 um 19:00 Uhr ein, der Corona bedingtin Form einer Zoom-Konferenz stattfindet, später aber ein realer Stammtisch sein soll.

Lukas Worbs wird einen Impulsvortag zum Thema: „Laden zuhause, Wallboxen & Co“ halten.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion und zum Gedankenaustausch.

 

Zoom-Meeting beitreten

https://hs-kempten.zoom.us/j/95701863183?pwd=bXRsRXI3eW9DamVGQ284cTNrQ0tHUT09

Meeting-ID: 957 0186 3183

Kenncode: 240039

 

Deutschland produziert Lithium bald selbst

Aus Thermalquellen, die zur Stromgewinnung und für Heizzwecke angebohrt werden, lässt sich quasi nebenbei Lithium gewinnen. Einen anderen Weg schlägt die Deutsche Lithium GmbH ein. Sie baut im Osterzgebirge ein neues Bergwerk, um den wertvollen Rohstoff zu gewinnen.

Pilotanlage für Lithium-Produktion nahe Karlsruhe

In Bruchsal nahe Karlsruhe wird eine Pilotanlage für die heimische Lithium-Produktion gebaut. Hier betreibt der Energieversorger EnBW, der ebenfalls in der badischen Metropole angesiedelt ist, eine Geothermieanlage zur Stromerzeugung und zur Versorgung des Fernwärmenetzes. Die Sole, die aus einer Tiefe von 2 542 m gefördert wird, ist 131 °C warm und reich an Lithium. Pro Liter sind es 150 mg, das ist ein Wert, der vielen Quellen im Ausland nahekommt.

Im Osterzgebirge entsteht ein neues Lithium-Bergwerk

Im osterzgebirgischen Zinnwald, einem Stadtteil von Altenberg nahe der tschechischen Grenze, bereitet die Deutsche Lithium GmbH in Freiberg die bergmännische Gewinnung des Batterierohstoffes vor. Gemeinsam mit Forschern der Technischen Universität Bergakademie Freiberg in Sachsen hat das Unternehmen dort eines der größten Lithium-Vorkommen Europas entdeckt. Die Lagerstätte könnte bis zu 125 000 t enthalten. Laut Deutsche-Lithium-Geschäftsführer Armin Müller sei diese Menge ausreichend, um etwa 20 Millionen Fahrzeuge mit Batterien auszurüsten.

Link zum Artikel   in  INGENIEUR vom 22.0.2021

Wasserstoff statt Elektrifizierung? Chancen und Risiken für Klimaziele

Artikel vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

06.05.2021 – Wasserstoffbasierte Brennstoffe sollten vor allem in Sektoren wie der Luftfahrt oder industriellen Prozessen eingesetzt werden, die nicht elektrifiziert werden können. Ihre Herstellung ist zu ineffizient, zu kostspielig, und ihre Verfügbarkeit zu unsicher, um damit fossile Brennstoffe auf breiter Front zu ersetzen – etwa in Autos oder beim Heizen von Gebäuden. Das zeigt eine neue Studie. Für die meisten Sektoren ist die direkte Nutzung von Elektrizität, zum Beispiel in Elektroautos oder Wärmepumpen, wirtschaftlich sinnvoller. Setzt man stattdessen in erster Linie auf Brennstoffe auf Wasserstoffbasis statt Elektrifizierung und behält Verbrennungstechnologien bei, so die Forscher, könnte eine Verlängerung der Abhängigkeit von fossilen Energien drohen – und weiterer Ausstoß von Treibhausgasen.

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Mit E-Fuels verbraucht ein Pkw mit Verbrennungsmotor fünfmal mehr Energie als ein Elektroauto

“Wir sind derzeit weit entfernt von 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen – daher ist eine effiziente Nutzung dieser sauberen Energie wichtig. Wenn wir jedoch wasserstoffbasierte Kraftstoffe anstelle von direkter Elektrifizierung verwenden, wird je nach Anwendung und den jeweiligen Technologien die zwei- bis vierzehnfache Menge an Strom benötigt”, sagt Ko-Autor Romain Sacchi vom Paul Scherrer Institut. “Effizienzverluste entstehen sowohl in den Produktionsprozessen der wasserstoffbasierten Kraftstoffe, als auch bei deren Verbrauch – ein Verbrennungsmotor verschwendet viel mehr Energie als ein elektrischer.”

Link zum Artikel

Lithium: Zerstören Batterien die Atacama-Wüste?

Artikel bei eemag europäische Energiewende zum Problem Lithium für E-Auto-Akkus vom 11.3.2021

Die Atacamawüste in Chile ist eine der trockensten und einsamsten Landschaften der Erde, auf einer Fläche größer als das Saarland leben dort nur 5600 Menschen, die meisten von ihnen vom Tourismus, einige auch von der Rinderzucht.[1] Bekannt geworden ist die Salzwüste durch den dort stattfindenden Lithium-Abbau, für den die Salzlake an die Oberfläche gepumpt wird, um dort in künstlichen Teichen zu verdunsten.[1] Diese Sole hat einen Salzgehalt von 300g/l, acht mal so viel wie Meerwasser.[2] Für die Landwirtschaft ist dieses Wasser also nicht geeignet, doch wenn zu viel davon entnommen wird, kann der Grundwasserspiegel sinken. Aber entgegen dramatischer Schlagzeilen werden nicht 21 Millionen Liter Wasser pro Tag, sondern nur ca. 9 Millionen Liter pro Tag verdunstet, also ca. 3,3 Millionen m3 pro Jahr[3,4] und durch neue Technologien könnte diese Menge noch einmal drastisch sinken.[5] Von der Landwirtschaft werden pro Jahr 27 Millionen m3 entnommen und auf natürliche Weise verdunsten 145 Millionen m3.[1] Dass der Grundwasserspiegel tatsächlich sinkt, hat also andere Gründe: Und zwar wird in derselben Region auch Kupferbergbau betrieben, und dieser verbraucht tatsächlich enorme Mengen Süßwasser – 60 Millionen m3 pro Jahr.[6,7]

Interessant auch: eAutos sind nicht die einzige Anwendung von Lithium: Zwar haben Batterien mit 37,5% tatsächlich den größten Anteil am Lithiumverbrauch [davon 2/3 für die Mobilität], aber die Herstellung von Glas und Keramik steht mit zusammen 30,5% an zweiter Stelle, gefolgt von Schmierstoffen und Polymeren mit zusammen 12,9%.[14]

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Kobalt – Schuften Kinder für unsere Elektroautos?

Ein Argument gegen die Elektromobilität mit LiIon Batterien ist der Verbrauch von Kobalt, das zum Teil in Kinderarbeit in illegalen Minen produziert wird.

Zu diesem Thema ein Artikel von eemag Europäische Energiewende, der zeigt, dass bisher nur ein Bruchteil der weltweiten Kobaltproduktion für Elektroauto Akkus verwendet wird. Viel mehr geht derzeit in die Produktion von Edelstählen wie sie z.B. in den Motoren von Verbrennern verwendet wird. Außerdem nimmt der Kobaltanteil in den Batterien laufend ab und es gibt schon kobaltfreie Akkus.

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Batteriespeicher: Kooperation von Audi und EnBW

Von Ajaz Shah auf Energyload  

Audi und EnBW kooperieren bei Nutzung von ausgedienten Batterien für Elektroautos. Diese sollen, wenn sie nicht mehr für die Nutzung im Elektroautos geeignet sind, im Rahmen von Second-Life-Anwendungen überschüssigen Ökostrom speichern. Hierdurch wachsen die Energie- und die Verkehrswende zusammen…

Audi und EnBW wollen Batterien aus Elektroautos nachhaltiger nutzen und gemeinsam Second Life-Stromspeicher bauen. EnBW braucht mehr stationäre Speicher für erneuerbare Energien, Audi liefert die gebrauchten Fahrzeugbatterien dafür. Der Pilotspeicher entsteht in Heilbronn.

Elektroautos und die Energiewende

Batterien sind ein wichtiger Baustein der Energiewende und einer neuen, nachhaltigen Energiewirtschaft, die auch Elektroautos mit einbezieht. Energie- und Verkehrswende wachsen zusammen, und ein Teil davon sind stationäre Batteriespeicher aus ausgedienten E-Auto-Batterien. Diese können, wenn sie im Auto nicht mehr die nötige Leistung erbringen, noch zu Großspeichern zusammengeschlossen werden. Darüber hinaus sollen Elektroautos künftig auch während ihrer Nutzungszeit als dezentrale Batteriespeicher eine Rolle spielen.

Link zum Artikel bei Energyload

Tesla-Mitgründer: Batterie-Recycling in „umgekehrten Gigafactorys“

Artikel Energyload Von Stephan Hiller 

Teslas langjähriger Technik-Vorstand JB Straubel hat ein neues Unternehmen gegründet und geht das Thema Elektroauto jetzt rückwärts an. Mit Redwood Materials will er über Batterie-Recycling in „umgekehrten Gigafactorys“ wertvolle Rohstoffe in einem Kreislaufsystem wieder aufbereiten.

Rohstoffe sind der größte Kostentreiber bei Batterien

Damit will Straubel das Problem der teuren und knappen Batterierohstoffe angehen. In einem Interview mit dem Wall Street Journal sagte der Tesla-Mitgründer, der gesamte Markt für Elektroautos und ihre Akkus werde nach wie vor von den Kosten der Batterierohstoffe dominiert. Ihren Anteil an den Kosten schätzt er auf 50 bis 75 Prozent. Durch konsequentes Recycling sollen teure Rohstoffe wie Nickel, Kobalt und Lithium besser verfügbar und dadurch günstiger werden.

Batterie-Recycling kann einen spürbaren Beitrag leisten

Heute sind einer Studie der Organisation Transport & Environment zufolge für eine Kilowattstunde Elektroauto-Akku durchschnittlich 100 Gramm Lithium, 130 Gramm Kobalt und 480 Gramm Nickel nötig. Vor allem der Bedarf an Kobalt sinkt durch den technischen Fortschritt immer weiter. Recycling kann jedoch laut Transport & Environment den Bedarf an den drei Rohstoffen senken und ab 2030 bei der Batterieherstellung einen spürbaren Beitrag leisten.

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