Archiv der Kategorie ‘Elektromobilität‘

 
 

WLTP – weltweit harmonisierter Zyklus für leichte Fahrzeuge

Trotz vieler objektiver Vorteile geriet der NEFZ zunehmend in die teils berechtigte Kritik, er sei nicht mehr repräsentativ für das durchschnittliche Fahrverhalten eines Fahrzeugs oder Fahrers. Daher haben die Mitgliedsstaaten des 98er-Abkommens der UNECE (darunter alle europäischen Staaten sowie Japan, die USA, China, Russland und Indien) beschlossen, unter dem Dach der UNECE eine neue Testprozedur, den WLTP, zu entwickeln. Sie soll das Fahrverhalten eines Fahrzeugs weltweit repräsentativ abdecken. Die Automobilindustrie hat diese Initiative maßgeblich unterstützt und vorangetrieben.

Der neue WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonized Light Duty Test Procedure) wurde anhand weltweit gesammelter Fahrdaten entwickelt und deckt Fahrsituationen vom Innenstadtverkehr bis zur Autobahnfahrt ab. Im Gegensatz zum NEFZ ist der WLTP wesentlich dynamischer, denn er hat deutlich mehr Beschleunigungs- und Bremsvorgänge als sein Vorgänger. Neben dem eigentlichen Fahrprofil wurde mit dem WLTP auch die Messprozedur international vereinheitlicht und an die aktuelle Fahrzeugtechnik angepasst. Fragen, bei welcher Temperatur ein Fahrzeug vermessen oder wie der korrekte Reifendruck definiert werden soll, werden berücksichtigt.

Eon steckt 2,5 Mrd Euro in Netzausbau für E-Mobilität

Artikel aus heise online 21.5.2019

Der Energieversorger Eon will bis 2045 rund 2,5 Milliarden Euro investieren, um sein Netz für die E-Mobilität aufzurüsten. „Klar ist, wir müssen unser Netz ausbauen“, sagte Eon-Vorstand Thomas König am Dienstag (21. Mai 2019) in Berlin bei der Vorstellung der Ergebnisse eines Stresstests.

 
Der Stromversorger E.ON scheint selbst etwas überrascht darüber, wie gering die erforderlichen Netz-Investitionen wohl ausfallen werden.

Mit dem Energieberater Consentec hat Eon berechnet, wie das eigene Netz ausgebaut werden müsste, wenn bis 2045 sämtliche Pkw im Eon-Netzgebiet – rund 6,5 Millionen Wagen – einen Elektroantrieb hätten und entsprechend Strom bräuchten. Umgerechnet wären das Investitionen von im Schnitt 400 Euro pro E-Auto.

Das Risiko eines Blackouts des Stromnetzes, wie ihn Kritiker für Deutschland teilweise prognostiziert hatten, sehe er nicht. Im Gegenteil: Ausgaben von 2,5 Milliarden Euro zusätzlich nennt König „überraschend niedrig“. Jedes Jahr investiere Eon ohnehin rund eine Milliarde Euro in das Netz. Innerhalb der nächsten rund zehn Jahre decke das Bestandsnetz noch den Strombedarf von E-Autos.

Die größte Herausforderung bestehe in der Gleichzeitigkeit, etwa wenn alle Autobesitzer gegen 18.00 Uhr nach Hause kommen, ihr Auto an die Steckdose schließen und die Nacht über voll aufladen wollen. „Das wird zu einer erheblichen Lastspitze in den Abendstunden führen“, sagte König.

Abhilfe schaffen könne sogenanntes netzdienliches Laden: Dabei verschiebe Eon einen Großteil der Nachfrage automatisch in den Abend und die Nacht, ohne dass der Kunde es merke. Davon könnten sich Nutzer gegen Zusatzgebühr ausschließen lassen. Dieses „intelligente Lademanagement“ senkt Eons Ausgabebedarf laut König um die Hälfte.

E-Autos für 100 km Reichweite in unter fünf Minuten laden

Neue Hochleistungs-Ladestationen an der wichtigsten Fernverbindung im Süden Deutschlands für schnelles Laden. Weitere sogenannte High-Power-Charger-Standorte folgen noch dieses Jahr.

EnBW Energie Baden-Württemberg baut ihr Ladenetz an Autobahnen weiter aus und bringt besonders leistungsfähige und schnelle High-Power-Charger (HPC) ins beschauliche Grenzland zwischen Baden-Württemberg und Bayern.

Artikel aus next-mobility news | Redakteur: Thomas Kuther  hier lesen

Frauenhofer-Studie: E-Autos wesentlich umweltfreundlicher

Elektro-Autos sind wesentlich umweltfreundlicher als Vebrenner. Das belegt jetzt auch eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts.Gegenüber Verbrennern stoßen batteriebetriebene Elektro-Autos unterm Strich bis zu 43 Prozent weniger klimaschädliche Gase aus.

Folgender Text ist ein Auschnitt aus der Zusammenfassung der Studie:

Es existieren vier große Hebel für eine weitere deutliche Verbesserung der Klimabilanz von BEV, die heute schon in Teilen umgesetzt werden:

•Durch die Nutzung von eigenen PV-Anlagen, evtl. noch verbunden mit stationären Speichern. Knapp 50 % der BEV-Nutzer haben heute bereits eine eigene PV-Anlage und diese besitzen auch überdurchschnittlich häufig bereits einen stationären Batteriespeicher. Hierdurch werden die THG-Emissionen von heutigen BEV-Nutzern in Deutschland gesenkt. Im Vergleich zum Ansatz des Strommixes und bei Anrechnung von 30 % PV-Strom beim Laden werden die THG-Emissionen der BEV noch einmal um 8 bis 11 Pro-zentpunkte gesenkt.

•Durch die Nutzung von Ökostrom, der aus zusätzlichen Erneuerbaren Quellen stammt. BEV-Nutzer nutzen überdurchschnittlich häufig heute schon solche Angebote, wobei die Anzahl derartiger Angebote allerdings noch gering ist und künftig deutlich ausgebaut werden sollte.

 Unterstellt man eine 100%ige Versorgung mit regenerativem Strom durch eigene PV-Anlage mit Speicher bzw. die Nutzung eines ambitionierten Ökostromangebots, dann liegen die THG-Emissionen eines BEV gegenüber einem konventionellen Pkw um 65 bis 75 % niedriger.

•Durch die Verringerung der Vorkettenemissionen bei der eigentlichen Batterieherstellung durch die Nutzung von regenerativen Energien, so wie es von wenigen großen Batterieherstelllern heute schon angestrebt wird. Die Vorkettenemissionen der Fahrzeugproduktion, die bei BEV durch die Batterie-herstellung deutlich über den von konventionellen Fahrzeugen liegen, können so um 30 bis 50 % gesenkt werden.

•Durch intelligentes Lademanagement, bei dem die Beladung von BEV in Zeiten mit günstigen Strompreisen verschoben wird, die i.d.R. mit einem hohen Anteil an Erneuerbaren Energien korrelieren. Die Simulationsrechnungen haben gezeigt, dass hierdurch die THG der BEV noch einmal um 4 bis 6%-Punkte gesenkt werden können, wenn der Strommix unterstellt wird. Derartige Angebote existieren heute, sind aber noch nicht sehr verbreitet. BEV-Nutzer äußerten in einer Befragung eine recht hohe Bereitschaft zur Teilnahme an solchen Angeboten.

Gesamte Studie hier lesen  Download

Recycling von Li-Ionen Batterien

Batterie-Recycling – Quote von 97 Prozent als Ziel
Artikel aus Next-mobility news    Fachwissen für die Mobilität von morgen
28.02.19 | Autor / Redakteur: Holger Holzer / Benjamin Kirchbeck
Die Ökobilanz von E-Autos fällt schon heute meist besser aus als bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen. Noch nachhaltiger könnten die Stromer werden, sobald das Batterie-Recycling richtig anläuft.   hier lesen

Elektroauto e-Go

Günther gegen Goliath

Ein Professor nimmt es mit den großen Pkw-Herstellern auf und baut ein Elektroauto, das deutlich günstiger ist als die bisherigen E-Modelle. Eine erste Probefahrt zeigt: Der e-Go hat das Zeug zum Bestseller.

Link zum Artikel

Internetseite Going Electric

Elektroauto News : Algemeine aktuelle Informationen über Elektromobilität. Fahrzeuge, Ladetechnik, Stromtankstellen usw. hier zum Link

Stromtankstellen von ALDI

ALDI SÜD baut flächendeckendes Netz von Elektrotankstellen: Der Discounter baut sein Netz von Elektroladestationen signifikant aus und will damit vor allem das Fahren längerer Strecken ermöglichen. Die Filialen mit den neuen Elektrotankstellen liegen entlang der Autobahnen A3, A5, A6, A7, A8 und A9 und sind in maximal fünf Minuten Fahrzeit von einer Abfahrt aus zu erreichen. Die neuen kostemlos nutzbaren Ladesäulen haben eine Leistung von 50 kW und können von allen gängigen Elektroauto-Modellen genutzt werden. Auf mittlerweile 1.300 seiner 1.890 Filialen wird klimaschonenden Strom mit eigenen Photovoltaikanlagen produziert, bis Ende 2018 kommen 60 weitere Filialen hinzu: www.aldi-sued.de/sonnetanken

Carsharing – Sechs Thesen zur Zukunft der Mobilität

DriveNow zieht angesichts des 30. Jubiläums des Carsharings in Deutschland Bilanz. Perspektivisch rechnet DriveNow damit, dass in zehn Jahren ein Drittel aller Fahrten über geteilte Mobilität erfolgt. Ein Thesenpapier zeigt sechs klare Standpunkte zur Zukunft der geteilten Mobilität.

These 4 – Carsharing wird der E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen hier lesen

Elektro, Gas, Benzin, Diesel & Hybrid: Die erste Studie zur Ökobilanz unserer Autos

Der ADAC hat erstmals die umfassende CO2-Bilanz aller Antriebsarten von Pkw in einer großen Untersuchung verglichen. Das Ergebnis: Es gibt keinen Antrieb, der generell die beste Klimabilanz aufweist. Und: Das Elektroauto ist nicht immer besonders klimafreundlich!

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